Erstellt am 01. Dezember 2014, 12:10

von Andreas Kössl

Filmvorführung: Endstation Kaufrausch. Dokumentation „Global Shopping Village“ in der Filmbühne Waidhofen nahm Auswirkungen von Einkaufszentren auf der grünen Wiese unter die Lupe.

Städteplaner Walter Brune, Innenstadtkoordinator Johann Stixenberger, Regisseurin Ulli Gladik, Franz Hörlesberger, Stadtrat Kurt Hraby, Stadtmarketing-Obmann Fritz Hölblinger und Michael Welser (Filmbühne).  |  NOEN, Andreas Kössl

In Kooperation mit dem Stadtmarketing brachte die Filmbühne Waidhofen vergangene Woche die österreichische Dokumentation „Global Shopping Village“ zur Aufführung.

Belebung der Innenstadt statt Einkaufszentrum

Der Film begleitet Shoppingcenter-Entwickler bei ihrer Arbeit und zeigt, mit welchen Änderungen sich Städte, Gemeinden und Regionen konfrontiert sehen, wenn plötzlich riesige Shoppingcenter auf die grüne Wiese gepflanzt werden. Bei der Vorstellung am Mittwoch war auch Regisseurin Ulli Gladik zu Gast, um mit dem Kinopublikum im Anschluss an die Vorführung über den Film zu sprechen.

Statt auf ein Einkaufszentrum habe man in Waidhofen auf die Belebung der Innenstadt gesetzt, hob Bürgermeister Werner Krammer hervor und gab die Lorbeeren dafür an seinen ebenfalls im Saal befindlichen Amtsvorgänger Wolfgang Mair weiter.

Einkaufszentren würden Herz einer Stadt zerstören

Im Film zu Wort kam auch der deutsche Städteplaner und Architekt Walter Brune, der derzeit zwei Immobilienprojekte in Waidhofen realisiert, und bei der Filmvorführung ebenfalls anwesend war. Brune lobte das Bekenntnis Waidhofens zur Innenstadt und warnte davor, dass Einkaufszentren auf der grünen Wiese das Herz einer Stadt zerstören würden.