Gaflenz

Erstellt am 25. August 2016, 05:38

von NÖN Redaktion

„Zugstopper“ ausgeforscht. Der Mann, der Mitte Juli einen Zug der Rudolfsbahn zur Notbremsung gezwungen hatte, wurde nun gefunden und angezeigt.

 |  Symbolbild

Am 16. Juli kam es in Gaflenz auf den Gleisen der Rudolfsbahn zu einem brenzligen Zwischenfall. Ein Mann, der gemeinsam mit drei Erwachsenen, zwei Jugendlichen und einem Kleinkind im Kinderwagen an einem wegen einer Baustelle aufgelassenen Bahnübergang die Gleise überquerte, blieb auf den Gleisen stehen und signalisierte dem mit etwa 50 Personen besetzten sich nähernden Regionalzug, dass er stehenbleiben solle. Der Zugführer musste eine Vollbremsung einleiten und kam nur einen Meter vor dem Mann zu stehen. Danach ging der Täter einfach weiter. Die NÖN berichtete.

Die OÖ Polizei hat nun einen 36-jährigen Steyrer als Verdächtigen ausgeforscht. Der Beschuldigte gibt zwar zu, den Bahnübergang in Gaflenz mit einer Personengruppe überquert zu haben, eine bewusste Anhaltung des Zuges streitet er aber ab. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Steyr angezeigt.