Erstellt am 03. April 2016, 07:34

von NÖN Redaktion

Gemeinderatssitzung: Start für Großprojekt. Hollensteiner Mandatare geben Startschuss für Rathaus-Sanierung: Baurechts- und Mietvertrag beschlossen. Rechnungsabschluss 2015 einstimmig abgesegnet.

Die Siedlungsgenossenschaft Amstetten finanziert die Rathaussanierung. Die Gemeinde mietet das Gebäude im Gegenzug langfristig an.  |  NOEN, Gemeinde

In der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Mittwoch wurdein Hollenstein der Rechnungsabschluss für 2015 einstimmig beschlossen. Dieser weist im Ordentlichen Haushalt einen Überschuss von 56.504,20 Euro aus. Der Schuldenstand konnte um 540.000 Euro gesenkt werden.

Sämtliche Projekte wurden umgesetzt

Neben den Maßnahmen rund um die Mure Gallenzen wurden 2015 auch der Güterweg „Rain“ saniert, die Sanierung der Hochwasserschäden aus 2014 abgeschlossen, die Zufahrt zu den Häusern der GWSG sowie ein Teil der Siedlungsstraße Krenlehenfeld asphaltiert und die Straßensanierung „Sagmeisterhang“ samt Wasserleitungsverlegung in Angriff genommen. „Trotz dieser kostenintensiven Projekte lässt sich ein positiver Trend im Gemeindebudget erkennen“, sagt SPÖ-Klubsprecher Raimund Forstenlechner. „Obwohl wir den Voranschlag 2015 und den zweiten Nachtragsvoranschlag 2015 nicht mitbeschlossen haben, sehen auch wir, dass die Richtung stimmt“, erklärt ÖVP-Klubsprecher Thomas Krejci die Zustimmung.

Weiters erfolgte in der Sitzung der Startschuss für die Sanierung des Rathauses, indem ein Baurechts- und ein Mietvertrag mit der „Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Amstetten“ abgeschlossen wurde. Diese wird nun in den nächsten Jahren das Rathaus nach den Bedürfnissen und Wünschen des Gemeinderates sanieren und die Finanzierung des Umbaus sichern.

Verträge wurden einstimmig beschlossen

Die Gemeinde wiederum mietet das Rathaus langfristig von „Die Siedlung Amstetten“ und tilgt somit die Baukosten. Die beiden Verträge wurden einstimmig beschlossen. „Wir sind froh, dass „Die Siedlung Amstetten“ als unser Partner in diesem Projekt auftritt, ohne sie wäre das Projekt höchstwahrscheinlich an der Finanzierung von Beginn an gescheitert“, so Bürgermeister Manfred Gruber.