Erstellt am 15. Oktober 2015, 05:47

von Heribert Hudler

Mit Blick zur Basilika. In Gleiß errichtete die Wohnbaugenossenschaft Gedesag im Anschluss an das Kloster 29 betreubare Wohneinheiten.

Bei der Schlüsselübergabe für das betreute Wohnhaus im Kloster Gleiß: Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Campus-Gleiß-Direktor Martin Pfeiffer, Provinzialschwester Rosa, Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Gedesag-Direktor Robert Graf, Bürgermeister Thomas Raidl und Pater Gerhard Ellinger.  |  NOEN, Heribert Hudler

29 betreubare Wohneinheiten wurden am Areal des Klosters Gleiß von der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Gedesag errichtet. Mit dem Orden der Schwestern vom Göttlichen Erlöser werden ebenso wie mit dem Campus Gleiß zahlreiche Synergien bei der Betreuung der zukünftigen Bewohner genutzt.
Der Anstoß zum Projekt kam von den Schwestern selbst. Die seniorengerechten Zwei- bzw. Drei-Zimmer-Wohnungen mit barrierefreier Ausstattung wurden als Mietwohnungen vergeben. Die Wohnnutzfläche bewegt sich zwischen 47 und 60 Quadratmetern.

Durch die sorgfältige Planung ist auch der Mietpreis sehr gering. Der Baukostenbeitrag bewegt sich zwischen 1.300 und 3.000 Euro und der monatliche Mietpreis zwischen 190 und 290 Euro.
Die Wohnungen verfügen alle über eine ausgestattete Kleinküche sowie über eine Terrasse bzw. einen Balkon. Errichtet wurde die Wohnhausanlage unter Zuhilfenahme von Fördermitteln des Landes NÖ. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 3,7 Millionen Euro, wobei 1 Million vom Land Niederösterreich kam.

Eine Besonderheit ist, dass jede der 29 Wohnungen einen Blick zur Basilika am Sonntagberg bietet – das natürlich sehr zur Freude von Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, der zugleich auch Werbung für die Finanzierung der Renovierungsarbeiten der Basilika machte. Übrigens, eine Wohnung ist noch zu haben.