Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 24. August 2016, 05:18

von Daniela Führer

Die Pokémon sind los. Kleine virtuelle Tierchen tummeln sich in der Welt von „Pokémon Go“. Auch die Ybbstaler hat längst das Spielfieber gepackt.

Dominik Tonn, Ines Bach und Kevin Riedel (v.l.) sind nur einige von vielen Spielern des beliebten Smartphone-Spiels Pokémon Go. Im Waidhofner Schillerpark sind zurzeit, vor allem bei Schönwetter, viele Spielende anzutreffen.  |  NOEN, Huebmer

Man braucht sie nicht lange zu suchen: Sie sind meist jung, bewegen sich oft schnellen Schrittes auf und ab und halten dabei ihr Mobiltelefon in der Hand – das sind die Erkennungszeichen von „Pokemon Go“-Spielern, die zu hunderten auch bereits im Ybbstal anzutreffen sind.

Das Handyspiel revolutionierte im heurigen Sommer das Verhalten von Spielern vor dem Handy-Bildschirm enorm. Mit dem Smartphone können kleine virtuelle Tierchen aufgesucht, gefangen und zu stärkeren Pokémon entwickelt werden. Der Spieler sieht am Handy auf einer virtuellen Landkarte, die sich über das GPS an die reale Landschaft orientiert, wo er sich selbst befindet und wo die Pokémon lauern.

Das Ziel ist einfach: Es gibt 151 verschiedene Pokémon. Sie gilt es alle zu fangen. „Theoretisch können sich die Pokémon überall aufhalten. Jedoch sind sie am häufigsten in urbanen Gegenden zu finden“, weiß der Spieler Dominik Tonn. Er kennt die Situation sowohl in der Stadt als auch am Land.

Keine Pokémon-Unfälle im Ybbstal

„In Opponitz findet man eher selten Pokémon, in der Stadt Waidhofen gibt es wiederum viele ,Taschenmonster‘ und auch einige Poké-Stops“, erzählt er und verwendet dabei eines der Wörter aus der Welt von „Pokémon Go“. Bei Poké-Stops erhalten die Spieler Gegenstände wie Pokébälle zum Fangen der kleinen Monster oder Eier, aus denen nach zwei, fünf oder zehn Kilometern Fußmarsch neue Pokémons schlüpfen.

Außerdem kann man die Tierchen in Arenen im Kampf gegeneinander antreten lassen. „Dabei handelt es sich aber um einen friedlichen Wettstreit, bei dem die soziale Komponente im Vordergrund steht. Vorrangig soll es darum gehen, neue Bekanntschaften zu schließen“, lacht Dominik Tonn.

Auf Pokémon-Jagd kam es in den letzten Wochen zwar vielerorts immer wieder zu Unfällen, im Ybbstal jedoch zum Glück nicht, teilte die Polizei Waidhofen der NÖN auf Anfrage mit.

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