Erstellt am 17. Dezember 2015, 05:58

von Markus Huebmer

Fünf Flüchtlinge bezogen Quartier. Syrische Familie im Café Picador untergebracht. Sieben weitere Asylwerber folgen.

Fünf syrische Bürger, eine Familie mit zwei kleinen Kindern sowie der Bruder des Vaters, leben seit der Vorwoche in den Räumlichkeiten des ehemaligen Cafés Picador in Hollenstein. Das Gebäude an der Einfahrt zum Dorfplatz war in den vergangenen Wochen als Wohnung adaptiert worden. Die ersten fünf Personen bezogen die Unterkunft in der Vorwoche, am Montag dieser Woche sollten sieben weitere folgen.

Insgesamt sollen letztendlich zwölf Menschen im Haus ihre Bleibe finden. Für die Betreuung zeichnet das Unternehmen Wagner verantwortlich. Bürgermeister Manfred Gruber hieß am Wochenende zusammen mit seiner Gattin Edith im Namen der Gemeinde die neuen Bewohner Hollensteins herzlich willkommen. „Die Familie ist sehr froh, hier bei uns im Ort sein zu können“, so Gruber. Ein erstes Geschenk wurde überreicht: ein Bilderwörterbuch, das Dinge des täglichen Lebens in deutscher und arabischer Sprache beschreibt.
Angesichts der Ankunft der Flüchtlinge richtete die Gemeinde eine Flüchtlingskoordination unter Willi Bissenberger, Vizebürgermeister a. D., ein.