Erstellt am 22. Juni 2016, 04:30

von Markus Huebmer

Rotes Kreuz feierte 40 Jahre. Erste Hilfe stünde seit Henry Dunant im Fokus, so Präsident Willi Sauer. Seit 40 Jahren gibt es das Rotes Kreuz im Oberen Ybbstal.

Mit großem Interesse überbrachten die Gäste viele Glückwünsche: Wolfgang Frühwirt, Walter Holzknecht, Renate und Helmut Schagerl, Raimund Forstenlechner, Manuela Zebenholzer mit Gatten Herbert, Anton Kasser, Name fehlt, Andreas Hanger, Werner Fohringer, Martina Gerersdorfer, Thomas Löbersorg, Josef Mandl, Willi Sauer, Josef Kaufmann, Robert Krejci, Michael Käfer und Christioph Jagersberger (v.l.).  |  NOEN, Markus Huebmer

Das Rote Kreuz in Hollenstein ist 40Jahre alt. Dieses besondere Jubiläum feierte der Rotkreuz-Bezirk gebührend am Samstag bei der Ortsstelle.
Die ehrenamtliche Arbeit rückte die Organisation dabei besonders in den Fokus. Mit einer Schauübung der Einsatzkräfte zeigten Rettung und Feuerwehr ihre Leistung. Der Ortsstellenleiter, Werner Weninger, begrüßte mit Freude die zahlreich erschienen Gäste zum Festakt.

Große, lobende Worte über die ehrenamtliche Tätigkeit im Rettungwesen fanden die Ehrengäste: Die Bürgermeisterin, Manuela Zebenholzer, ließ in ihren Grußworten die Geschichte der nunmehr seit 40 Jahren bestehenden Ortsstelle Revue passieren und betonte den Beitrag des Roten Kreuzes an der solidarischen Gesellschaft. Stolz auf die freiwilligen Leistungen zeigte sich der Bezirksstellenleiter Andreas Hanger, wies in seiner Rede darauf hin, dass eine kleinstrukturierte Organsation, wie das Rote Kreuz, besser funktioniere als große Einheiten.

Die Bezirkshauptfrau, Martina Gerersdorfer, blickte auf dasvielfältige Aufgabengebiet und sprach über die hohe Qualität der Ausbildung. Zudem betonte sie: „Die Rettung ist ein wichtiger Partner in der Katastrohenhilfe.“ Rotkreuz-Landespräsident Willi Sauer war sichtlich Stolz auf die große Rotkreuzfamilie. „Sie ist mehr als Rettung und Krankentransport.

Wir nehmen umfassend Aufgaben wahr“, so Sauer, der auch in die Geschichte der international tätigen Organisation blickte: „Dass unser Gründer Henry Dunant in Solferino als Erster half und Hilfe für die verwundeten Soldaten organisierte, war kein Zufall, sondern Fügung“, sagte Sauer sichtlich bewegt und zitierte den Spruch „Tutti fratelli (Alle sind Brüder)„. Außerdem betonte er das Ehrenamt und dessen finanziellen Wert: „100 Millionen Euro ehrenamtlicher Tätigkeit werden bei uns geleistet.“