Erstellt am 29. Februar 2016, 09:14

Jung und Alt diskutierten. Senioren forderten mehr Kontakt zwischen den Generationen durch gemeinsame Aktivitäten, Jugendliche wollen mehr Erholungsräume.

Augustin Halbartschlager, Rosa Preiler, Elfi Kimeswenger, Rosina Kerschbaumer, Beatrix Cmolik, Wolfgang Schorn, Eduard Prenn (sitzend, v.l.), Siegfried Hampölz, Maria Prenn und Aloisia Hintsteiner (stehend, v.l.) diskutierten beim Audit unter anderem über betreutes Wohnen.  |  NOEN, Foto: Magistrat

Zwei Workshops fanden kürzlich im Rahmen des Audits „Familienfreundliche Gemeinde“ statt, wozu Familienstadträtin Beatrix Cmolik (WVP) zahlreiche Teilnehmer begrüßen konnte. Jugendliche und Senioren teilten dabei ihre Sichtweisen und nannten Dinge, die sie in Waidhofen gut finden oder vermissen.

Die Gruppe der Senioren bewegte vor allem die Themen Kommunikation zwischen den Generationen, betreutes Wohnen sowie Bildungs- und Freizeitangebote. „Gerade in den Ortsteilen funktioniert die Kommunikation zwischen Jung und Alt sehr gut. Dem Wunsch nach einem intensiveren Kontakt zwischen den Generationen könnte etwa durch gemeinsame Aktivitäten mit Schulen oder Kindergärten nachgekommen werden“, so der einhellige Tenor der Workshop-Teilnehmer. Beim Arbeitskreis der Jugendlichen wurde vor allem der Wunsch nach mehr Raum hörbar.

„Wir wünschen uns einen Ort, wo wir mit Freunden entspannen und auch einmal abschalten können. Einen Ort, an dem Jugendliche noch Jugendliche sein können“, so die Schüler. Des Weiteren diskutierten die Jugendlichen mit Stadträtin Cmolik, SPÖ-Gemeinderätin Elfriede Kimeswenger, JUSY-Obfrau Christine Ecker-Farfeleder und Projektleiterin Rosina Kerschbaumer über die Unterstützung seitens der Stadt bei Ini tiativen, über bessere Informationen über Freizeitangebote sowie über das Thema Elternbildung bei Asylwerbern.

„Die Teilnahme an diesem Audit kommt unseren Bemühungen nach, optimale Voraussetzungen für Wachstum zu schaffen“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Wir wollen die familienfreundlichste Gemeinde Österreichs werden.“