Erstellt am 23. Mai 2016, 09:44

von Andreas Kössl

Kaffee aus Frauenhand. Weltladentag / Weltladen Waidhofen lud zu Fair-Trade-Kaffee und informierte über die Situation der Kaffebäuerinnen im fairen Handel. WAIDHOFEN / In vielen Ländern des Südens werden die Rechte von Frauen stark eingeschränkt.

Elisabeth Schauppenlehner, Monika Wegscheider und Martina Ritt boten fair gehandelten Adelante-Kaffee an.  |  NOEN, Kössl

Fairer Handel kann die Position dieser Frauen stärken. Wie das in der Praxis aussehen kann und welchen Beitrag der heimische Konsument dabei leisten kann, diesen Fragen wurde beim heurigen Weltladentag am 14. Mai nachgegangen.

Auch im Weltladen Waidhofen griff man diese Thematik auf und lud am Freitag zum Kaffeetisch. Dabei servierte man mit Adelante-Kaffee, eine Kaffeemischung von Frauenkooperativen in Honduras und Uganda. „Der Faire Handel, wie wir ihn im Weltladen Waidhofen betreiben, fördert die gesellschaftliche Stellung und die Achtung der Frauen im globalen Süden“, sagt Geschäftsführerin Anna Hochpöchler.

Möglichkeit auf ein besseres Leben

„Die Frauen erhalten ein fixes regelmäßiges Einkommen. Das Geld ermöglicht ihnen Zugang zu Bildung, Gesundheits- und Altersvorsorge. Den Familien ist es möglich, die Kinder zur Schule zu schicken und ihnen so Aussicht auf ein besseres Leben zu geben.“

Mittels Infotafeln und einem „Frauenmemory“ wurden am Freitag im Weltladen Waidhofen zusätzlich Einblicke in die Situation der Kaffeebäuerinnen im fairen Handel gegeben.

Elisabeth Schauppenlehner, Monika Wegscheider und Martina Ritt boten fair gehandelten Adelante-Kaffee an.