Erstellt am 21. September 2015, 13:30

von NÖN Redaktion

Falsche Angaben nach Autounfall. Männer wollten Geld von Versicherung und machten gegenüber Polizei falsche Angaben.

 |  NOEN, Stefan Obernberger

Beamten der Polizeiinspektion Kematen gelang es nun, einen versuchten Versicherungsbetrug in Zusammenhang mit einem Autounfall aufzuklären. Dieser ereignete sich am 25. Jänner auf der L 6210 in Kematen. Nach dem Unfall gab der Lenker, ein syrischer Asylwerber, gegenüber der Polizei an, er sei einem über die Straße laufenden Reh ausgewichen, dadurch mit seinem Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Einen Tag später erschien der Mann persönlich auf der Polizeiinspektion Kematen und gab an, er sei bei der Unfallaufnahme nervös gewesen und wolle ergänzend angeben, dass nicht er mit seinem Auto dem Reh ausgewichen sei, sondern der Lenker eines entgegenkommenden Pkw, wodurch er mit seinem Auto von der Straße abgedrängt worden sei. Der Lenker dieses Pkw, ebenfalls ein syrischer Staatsbürger, bestätigte bei einer Befragung diese Angaben.

Die Polizei begann zu ermitteln, bis die beiden schließlich ein umfassendes Geständnis ablegten und angaben, dass der zweite Mann an dem Unfall nicht beteiligt gewesen sei. Sie wurden wegen Betrugs angezeigt.