Biberbach , Kematen an der Ybbs

Erstellt am 04. August 2016, 05:34

von Andreas Kössl

Neue Straße geplant. Landesstraße von Kematen Richtung Biberbach wird großräumig verlegt. Abfahrt vom Kreuzstöcklberg wird umgeleitet.

Derzeit führt die Verbindung von der Kematner Brücke Richtung Biberbach mitten durch das Betriebsgebiet der Firma Mondi. Damit soll künftig Schluss sein.  |  NOEN, Kössl

Die Landesstraße von Kematen Richtung Biberbach soll verlegt werden. Derzeit führt diese Verbindung von der Kematner Brücke weg über die 3. Straße mitten durch das Betriebsgebiet der Firma Mondi Business Paper hindurch.

„Diese Straße soll nun außerhalb des Unternehmens verlegt werden, damit die Firma Mondi ein geschlossenes Betriebsgebiet hat“, berichtet Kematens Bürgermeisterin Juliana Günther. Erste Begutachtungen habe es bereits gegeben, noch heuer werde die Planung für dieses Projekt durch die Straßenbauabteilung des Landes Niederösterreich erfolgen. „Ab Herbst werden wir dann mit den Grundbesitzern verhandeln“, so die Ortschefin.

Landesstraße verbreitern und sanieren

Die neue Verbindung Richtung Biberbach soll dann von der Kematner Brücke weg über die 9. Straße an der Feuerwehr vorbei auf die neue Landesstraße erfolgen. Diese soll dann hinter der Firma Mondi verlaufen und unterhalb des Friedhofs wieder in die bestehende Straße einmünden. Die bestehende Landesstraße wird verbreitert und saniert.

Im Zuge dieses Projekts soll auch die 11. Straße so an die neue Landesstraße angebunden werden, dass die Verbindung vom Kreuzstöcklberg in den Ort herunter nicht mehr an der Volksschule, sondern auf der 9. Straße an der Feuerwehr vorbei verläuft. „Das ist ein großes Projekt, mindestens ein Kilometer Straße wird hier großflächig verlegt“, sagt Günther.

Die Bürgermeisterin möchte im Zuge dieses Straßenbauprojekts auch die Anbindung des Ybbstalradwegs an den Mostviertel-Radweg forcieren. „Hier müssen noch einige kleine Stücke ausgebaut werden. Im Zuge des Ausbaus der Landesstraße Richtung Biberbach könnte man die Lücke zwischen Kematen und Sonntagberg nun schließen.“