Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:08

von Andreas Kössl

Barrieren gegen Temposünder. Andreas Kössl über die Betonringe zur Temporeduzierung in der Arzbergstraße.

Drei Betonringe in der Arzbergstraße zur Verringerung der Fahrbahnbreite und damit zur Temporeduzierung waren Gegenstand einer Bürgerdiskussion, nachdem Befürchtungen, dass dies im Winter gefährlich sein könnte, laut geworden waren. Das Ergebnis: Ein Ring an einer steilen, engen Stelle wird über den Winter entfernt, der Rest bleibt – vorübergehend. Im Sommer wird evaluiert.

Fakt ist, dass das Tempo in der Arzbergstraße seit dem Sommer gestiegen ist. Der neue Asphalt verlockt anscheinend dazu, das Gaspedal etwas weiter durchzutreten. Das beginnt schon unten am Fuße des Arzbergs. Das Appellieren an die Vernunft wird da bei so manchem verkannten Rennfahrer wohl nicht reichen. Ob Barrieren hier eine sinnvolle Lösung sind? Wenn man es nicht ausprobiert, wird man es auch nicht wissen. Und sofern die Barrieren nicht an unübersichtlichen, steilen Stellen platziert und ausreichend gekennzeichnet sind, stellen sie – so fern die vorgeschriebene Geschwindigkeit eingehalten wird – auch keine Gefährdung der Verkehrssicherheit dar.