Erstellt am 01. März 2016, 00:19

von Raimund Bauer

Den Schwung mitnehmen. Raimund Bauer über Amstettens Sieg-Chancen in Neusiedl.

Makellos ist die Bilanz des SKU Amstetten in der Vorbereitung. Einzig das Unentschieden gegen Haitzendorf war ergebnistechnisch ein "Ausrutscher". Ansonsten zeigte sich die Thonhofer-Elf in Spiel- und Torlaune.

Dennoch bleiben zwei Wermutstropfen: Matthias Wurm und Martin Teurezbacher. Die beiden Mittelfeldakteure werden Amstetten mit ihren Verletzungen länger fehlen. Vor allem Mittelfeldmotor Martin Teurezbacher hatte gegen Stadl Paura wieder das Pech am Fuß kleben. Bereits zum vierten Mal verletzte sich der 29-Jährige den Meniskus im selben Knie. Nun fehlt der Routinier für unbestimmte Zeit. Somit stehen die Youngsters jetzt noch mehr im Mittelpunkt. In Linz hat es bereits geklappt. Beide Teams kämpften zwar mit dem holprigen Rasen, doch Daniel Scharner, David Pudelko oder Fabian Rülling, der auf der für ihn ungewohnten Linksverteidiger-Position agierte, legten eine weitere Talentprobe ab.

Auf jeden Fall ist Amstetten trotz der Verletztenmisere für den Auftakt in Neusiedl gerüstet. Auch im Burgenland werden ein holpriger Untergrund und eine kampfstarke Truppe erwartet. Mit der läuferischen und kämpferischen Einstellung, die die SKU-Kicker in der Vorbereitung an den Tag legten, sind aber drei Punkte auch auswärts drinnen.