Erstellt am 21. Juni 2016, 04:00

von Ingrid Vogl

Dieser Weg wird kein leichter sein. Ingrid Vogl über Erkenntnisse aus der Tennis-Meisterschaft.

Noch ein Wochenende und dann ist die Tennis-Meisterschaft für die elf Landesligisten der Region auch schon wieder zu Ende. Mit unterschiedlichem Erfolg.

Die Damen aus Blindenmarkt müssen sich aller Voraussicht nach ohne Sieg aus der höchsten nö. Liga verabschieden, die Herren aus Ardagger sogar ohne Punktgewinn Abschied von der Landesliga nehmen.

Mitschuld daran ist ein Phänomen, das vor Jahren nur der Bundesliga vorbehalten war: Mannschaften, in denen schon mehr Legionäre spielen als Österreicher. Diese sind mittlerweile leider auch in der Landesliga keine Seltenheit mehr. Sinnvoll sind sie nicht und ein Erfolgsgarant zum Glück auch nicht unbedingt.

Dass es auch anders geht, beweist nämlich der Weg, den man in Amstetten eingeschlagen hat. Man verzichtet im Gegensatz zu früher auf Legionäre und setzt auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen und der näheren Umgebung. Mit Erfolg.

Amstetten hat den Aufstieg in die Landesliga A bereits fixiert und schaffte mit der zweiten Mannschaft den Klassenerhalt in der Landesliga C. Zugegeben: Den Luxus, gleich mehrere ehemalige Bundesligaspieler im Kader zu haben, hat nicht jeder Verein. Den Mut, lieber eine oder zwei Klassen weiter unten zu spielen und dafür mit den eigenen Leuten, aber auch nicht.