Erstellt am 13. Oktober 2015, 03:02

von Peter Führer

Ein Colt wird nicht reichen. Peter Führer über einen einsamen Cowboy beim SKU Amstetten.

„Einsamer Cowboy, bist so weit weg von zu Haus ...“. Die Titelmelodie von Lucky Luke trifft die derzeitige Situation von Patrick Lachmayr auf den Punkt. Der Seitenspieler ist mit seinem Team aktuell weit von seiner (erhofften) Heimat im Spitzenfeld der Liga entfernt und muss sich — ähnlich wie der Revolverheld aus der Comicvorlage — derzeit zumeist alleine mit den gegnerischen Banditen beschäftigen.

Das Angriffsspiel der Amstettner steht und fällt mit den Leistungen Lachmayrs. Er ist der torgefährlichste Spieler seiner Mannschaft und sorgt mit seinen Flankenläufen für Torgefahr. Anders jedoch, als bei Lucky Luke, ist der einsame Held im Wilden Westen der Regionalliga kein Garant für ein Happy End. So zieht Lachmayr zwar zumeist schneller als seine Schatten alias Gegenspieler, dennoch kann auch seine One-Man-Show die Amstettner nicht immer retten.

Der SKU muss künftig versuchen, die Angriffslast auf mehrere Spieler aufzuteilen. Statt aus einem Colt sollte man künftig aus allen Rohren feuern. Ansonsten verhindern die 15 Daltons der Regionalliga eine Kehrtwende und die Top-Teams der Liga bleiben ähnlich weit entfernt, wie die Sonne beim Ritt in den Sonnenuntergang.