Erstellt am 26. April 2017, 05:00

von Andreas Kössl

Ein notwendiger Schritt. Andreas Kössl über die baldigen Radarmessungen in Waidhofen.

Vor gut zwei Jahren wurde in Waidhofen zwischen dem Schulzentrum und der Florianibrücke Tempo 30 eingeführt. Dass sich viele Autofahrer noch immer nicht an diese Geschwindigkeitsbegrenzung halten, ist eine Tatsache. Warum auch? Es gibt keine Konsequenzen. Ähnlich die Situation auf der Zell: Hier gilt schon seit vielen Jahren Tempo 30 – dennoch sieht dies so mancher Pkw-Lenker immer noch als unverbindliche Anregung.

Natürlich muss man sich auch selbst immer wieder an der Nase nehmen. Tempo 30 ist schnell überschritten. Hinter dem Steuer merkt man das oft gar nicht, als Fußgänger oder Radfahrer aber sehr wohl.

Bis dato hat man in Waidhofen auf Bewusstseinsbildung gesetzt. Die aufgestellten Tempo-Anzeigen haben sicher immer wieder Autofahrer eingebremst. Bei jenen, denen das Tempolimit aber reichlich egal ist, sind sie wirkungslos. Die Stadt hat deshalb nun ein privates Unternehmen mit Radarmessungen betraut. Wer zu schnell dran ist, zahlt. Ein notwendiger Schritt, denn anders lernt es mancher offensichtlich nicht.