Erstellt am 05. April 2017, 02:53

von Andreas Kössl

Gelbe Linie statt Schilderwald. Andreas Kössl über die Idee Verkehrsschilder durch Bodenmarkierungen zu ersetzen.

Ungeteilte Zustimmung finden die beiden gelben Linien, die nun am Ende des Freisingerberges in der Waidhofner Innenstadt angebracht wurden, freilich nicht. Doch die Stadt sah sich gezwungen zu handeln. Schließlich wurde die Engstelle bis dato immer wieder verparkt. Das ging so weit, dass bei einem Brand im Dezember in der Paul Rebhuhn-Gasse die Feuerwehr nicht zufahren konnte.

Die gelben Linien bedeuten nun ein Halte- und Parkverbot in dem Bereich. Das ist keine schlechte Lösung. Auf weitere Schilder konnte man damit verzichten und für das Stadtbild ist das durchaus verträglich. Die Stadt denkt nun daran, die Bodenmarkierungen auszuweiten. So könnte man den derzeit herrschenden Schilderwald weiter eindämmen und wäre rechtlich auf der sicheren Seite.

Dass manche Autofahrer eine Orientierung beim Parken benötigen, davon kann man sich regelmäßig an den Markttagen überzeugen. Da stehen die Pkw in Kurven, in zweiter Spur und vor Radständern sowieso. Wenn es dann noch regnet – wie diesen Dienstag – ist das Chaos in der Innenstadt perfekt.