Erstellt am 31. Mai 2016, 05:54

von Ingrid Vogl

Gerechter Lohn für Dominanz. Ingrid Vogl über den Erfolg der Amstettner Basketballer.

Amstetten ist um einen weiteren Titel im Mannschaftssport reicher. Nach den Eishockeyspielern kürten sich nun auch die Basketballer zum Landesmeister und ernteten damit den verdienten Lohn für eine in beeindruckender Art und Weise absolvierte Saison.

28 Spiele standen in diesem Spieljahr am Programm. 26 Mal triumphierten die Falcons. Alles andere als ein Landesmeister aus Amstetten wäre dem Saisonverlauf nach schwerstens ungerecht gewesen. Trotzdem durften sich die Amstettner ihres Erfolgs nicht sicher sein, denn das Spielsystem mit Play-off und einer Titelentscheidung in einem einzigen Spiel und keiner Finalserie versprach trotz der Überlegenheit der Mostviertler Spannung. Zu Recht wie sich herausstellte, denn im ersten Semifinalspiel bezog das Team von Erfolgscoach Rene Bremböck eine seiner beiden Saisonniederlagen.

Weitere folgten nicht mehr. Die Falcons zogen souverän ins Finale ein und krönten dort eine fast perfekte Saison mit dem Meistertitel. Zum Glück, denn Kritik am Modus hätte bei einer Finalniederlage wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen. Warum monatelang dominieren, wenn ohnehin nur ein Spiel zählt? Diese Diskussion hat man sich zum Glück erspart. Gerechtigkeit hat gesiegt.