Erstellt am 16. März 2016, 05:44

von Andreas Kössl

Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Andreas Kössl über die Radfahrfreundlichkeit in der Stadt Waidhofen.

Seit es die Radlobby in Waidhofen gibt, ist die Stadt radfahrfreundlicher geworden. So manches wurde umgesetzt, weil die Radaktivisten darauf hingewiesen und nicht locker gelassen haben. Unübersichtliche Stellen wurden entschärft, Einbahnen geöffnet, Radständer montiert, Schranken für Radfahrer passierbar gemacht, eine Radachse durch die Stadt wurde in Angriff genommen und der neue Ybbs-steg ist mit dem Rad befahrbar.

Und dennoch gibt es noch Verbesserungsbedarf. Wie die Radlobby letzte Woche deutlich machte, braucht es eine verkehrssichere Radanbindung der alten Weyrer Straße an die Innenstadt. Dass manche Ampeln für Radfahrer nicht auf grün umschalten, ist ebenso ärgerlich, wie der Mangel an überdachten Radständern.

Und dass es eine Radachse durch Waidhofen gibt, ist zwar gut gemeint, aber etwa an der Ecke Ederstraße – Plenkerstraße „für die Würscht“. Auch wenn der Kreuzungsbereich rot eingefärbt ist, hier bleibt kein Autofahrer für einen Radfahrer stehen. Da muss man schon froh sein, wenn Tempo 30 eingehalten wird.