Erstellt am 14. Juni 2016, 03:35

von Daniel Hartl

In guter Gesellschaft. Daniel Hartl über das mäßige Abschneiden der Landesligisten.

Während Ardagger und St. Peter die Saison mit einem versöhnlichen Erfolgserlebnis beenden konnten, setzte Gaflenz seine sportliche Talfahrt weiter fort. Trotz der unterschiedlichen Ergebnisse soll dieser letzte Spieltag nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht nur Gaflenz in dieser Saison mit sportlichen Turbulenzen zu kämpfen hatte.

Allerorts bereiteten Verletzungen von Leistungsträgern, Auswärtsschwächen und bescheidene Torausbeuten den Trainern der unerfahrenen, weil zu jungen, Mannschaften Kopfzerbrechen. Diese Umstände mündeten in hohen Niederlagen und trugen zum unterdurchschnittlichen Abschneiden bei.

In der Sommerpause bietet sich nun die Möglichkeit, diese Schwachstellen auszubügeln und dort nachzujustieren, wo Bedarf herrscht. St. Peter und Gaflenz können auf punktuelle Verstärkungen setzen. Ardagger hingegen befindet sich nach den jüngsten Ereignissen im Umbruch.

Neben dem Abgang wichtiger Spieler erfolgte auch ein Wechsel auf der Kommandobrücke. Damit kommen in den nächsten Wochen nicht nur auf Neo-Trainer Michael Unterberger schwierige Aufgaben zu, denn schon in dieser Saison hat sich gezeigt, dass die Landesliga keine allzu langen Lehrzeiten erlaubt. Weder für die Spieler, noch für die Trainer.