Erstellt am 12. Oktober 2016, 04:16

von Andreas Kössl

Der Traum vom eigenen Garten. Andreas Kössl über Urban-Gardening-Initiativen in Waidhofen.

Was die Stadtverantwortlichen aus dem ehemaligen Bürgermeistergarten gemacht haben, ist erstaunlich.

Die im letzten Jahr als Bürgergarten reaktivierte Fläche beim Ybbstor, die lange Zeit in einem Dornröschenschlaf gelegen ist, hat sich zu einer Grünoase in der Stadt gewandelt, wo man gerne verweilt.

Auch die Idee, dort eine Fläche zur Verfügung zu stellen, auf der jeder der möchte, Gemüse und Obst pflanzen und ernten kann, ist aufgegangen. Das Angebot wird zwar noch etwas zaghaft, aber doch immer mehr angenommen.

Urban Gardening in Waidhofen – einer Stadt, die doch mitten im Grünen liegt – zu forcieren, mag auf den ersten Blick sonderbar anmuten. Doch die Verbauungsdichte, vor allem auf der Zell, ist hoch und leistbarer Wohnraum mit Grünflächen rar.

Gleichzeitig ist der Trend zum „Garteln“ ungebrochen. Da macht es durchaus Sinn hier ein Angebot, wie es etwa mit den Gemeinschaftsgärten am Krautberg geplant ist, zu schaffen.

Die Bürger erhalten so den ersehnten Grünraum und das Stadtbild profitiert zusätzlich.