Erstellt am 11. Mai 2016, 05:54

von Andreas Kössl

Maßnahmen für ein Miteinander. Andreas Kössl über das Vorhaben, 28 Flüchtlinge in Bruckbach einzuquartieren.

Überrumpelt fühlten sich die Anrainer am Stockerberg in Bruckbach, als sie letzte Woche darüber informiert wurden, dass in der Nachbarschaft bis zu 28 Asylwerber einquartiert werden sollen. Dass es sich dabei großteils um junge Männer handeln würde, stand im Raum und Befürchtungen bezüglich der Sicherheit wurden laut.

Dass es nicht unproblematisch ist, junge männliche Flüchtlinge, die keine Beschäftigung haben, auf engem Raum unterzubringen, kann man nicht einfach abtun. Wie nun bekannt wurde, werden in Bruckbach aber vorwiegend Familien einquartiert. Damit werden sich die Ängste der Anrainer letztlich wohl als unbegründet erweisen. So wie in St. Georgen/Reith – dort gingen die Wogen auch hoch, als man erfuhr, dass 50 Flüchtlinge kommen sollen. Nach ihrer Ankunft waren die Ängste rasch verflogen.

Zu verdanken ist dies aber auch den Integrationsbemühungen der Gemeinde und den vielen Helfern. In Sonntagberg ist nun ebenfalls die Gemeinde gefordert, Maßnahmen zu setzen, um ein gedeihliches Miteinander zu gewährleisten.