Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:02

von Ingrid Vogl

Nervenkitzel ohne Ende. Ingrid Vogl über eine ereignisreiche Woche der Amstettner Volleyballer.

Ein gemütlicher Saisonstart sieht anders aus. Viel Zeit, um langsam ins neue Spieljahr zu finden, hatte die junge Truppe des VCA nicht. Gleich vier Spiele in sieben Tagen hatten die Amstettner Volleyballer in der ersten Meisterschaftswoche zu absolvieren. Erfolgsdruck natürlich inklusive.

Sollten die beiden MEVZA-Partien zu Beginn der Woche noch dazu dienen, sich für die am Samstag gegen Graz beginnende Bundesliga einzuspielen, so stand beim Cupmatch gegen Weiz am Sonntag bereits einiges auf dem Spiel. Schließlich wurde das Cupfinale von den Vereinsverantwortlichen als Saisonziel ausgerufen.

Dass man dieses Ziel nach der ersten Woche nicht schon wieder abschreiben muss, kam nach den Ereignissen der letzten Tage dann doch ein wenig überraschend. Schließlich hatte die Mannschaft einiges wegzustecken – vor allem den verletzungsbedingten Ausfall von Leistungsträger Thomas Tröthann und die 0:3-Schlappe gegen Graz.

Am Tag X waren die Weichen dann trotz allem auf Sieg gestellt. Eine Niederlage in der AVL lässt sich im Laufe der Saison eben ausbessern, eine Niederlage im Cup nicht. Diese Devise haben manche am Wochenende dann vielleicht eine Spur zu wörtlich genommen.