Erstellt am 02. März 2016, 05:04

von Andreas Kössl

Sheriffs gegen schwarze Schafe. Andreas Kössl über den Kampf gegen den Hundekot in Waidhofen.

Das kennt wohl ein jeder: Man geht auf dem Gehsteig, schaut nicht nach unten, und schon ist man in etwas Weiches getreten. Oder: Die Kinder tollen in der Wiese und nachdem sie anschließend im Haus die Schuhe ausgezogen haben, macht sich ein herrlicher Duft breit.

Hundekot auf der Wiese oder der Straße ist ärgerlich. In den letzten Jahren hat sich hier aber zum Glück eine große Bewusstseinsbildung vollzogen. Die meisten Hundebesitzer räumen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner brav weg, nicht zuletzt dank der „Sackerl fürs Gackerl“, die man in Waidhofen gut verteilt im Stadtgebiet findet. Schwarze Schafe, die meinen, jeder Grünstreifen sei ein Hundeklo, gibt es aber noch immer.

Manche halten sogar Spielplätze dafür geeignet, wobei ein Hund auf einem Spielplatz genau gar nichts verloren hat. Dass man in Waidhofen mit eigenen Hunde-Sheriffs dem nun entgegenwirken möchte, ist lobenswert. Bis jetzt beschränkte man sich dabei noch auf Ermahnungen. Bei manchen wird aber sicher erst mit der Strafe die Bewusstseinsbildung einsetzen.