Gaflenz

Erstellt am 23. Mai 2017, 02:25

von Daniel Hartl

Optimismus als Selbstzweck. Daniel Hartl über die Chancen des SV Gaflenz die Liga zu halten.

Vier Spiele stehen in dieser Saison in der 1. Landesliga noch auf dem Programm. Dann wissen wir nicht nur, wer den Dreikampf an der Spitze für sich entscheiden wird, sondern auch wer die Liga durch den Hinterausgang verlassen muss. Wirft man einen Blick auf die Verhältnisse in den Ligen darüber, so ist es durchaus denkbar, dass drei Vereine aus der 1. Landesliga absteigen. Darunter befindet sich – stand jetzt – auch der SV Gaflenz.

Die Truppe von Trainer Stefan Kogler blickt zwar mit vier Siegen und zwei Unentschieden auf recht erfolgreiche Wochen zurück, die Altlasten aus dem Herbst, die ins Frühjahr mitgenommen wurden, wiegen aber noch zu schwer. Ob diese in den kommenden vier Spielen gegen St. Peter, Stripfing, Rohrendorf und Zwettl abgebaut und der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze wettgemacht werden kann, darf mehr als bezweifelt werden.

Neben dem anspruchsvollen Restprogramm gesellten sich mit den Verletzungen von Pereira und Halenar – jene Spieler, die maßgeblichen Anteil am Aufwind haben – weitere Probleme hinzu. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Würmla reichte es mit Ach und Krach noch für einen Punkt. Angesichts der tristen Ausgangslage scheint dieser Punkt zwar zum Sterben zu viel, der dabei ausgestrahlte Zweckoptimismus aber zum Leben zu wenig zu sein.