Erstellt am 10. Dezember 2015, 06:08

von Andreas Kössl

Verständlicher Pendler-Ärger. Andreas Kössl über Verschlechterungen für die Ybbstaler beim ÖBB-Fahrplan.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu pendeln, kann an den Nerven zehren. Vor allem, wenn man umsteigen muss. Davon kann auch der Autor dieser Zeilen ein Lied singen, der lange genug täglich mit dem Zug von Waidhofen nach Wien gependelt ist.
 



Immer wieder kam es dabei vor, dass die Rudolfsbahn gerade um eine Spur zu spät in Amstetten angekommen ist und man dem Anschlusszug bei der Einfahrt im Bahnhof bestenfalls noch nachwinken konnte.

Verständlich ist somit der Ärger mancher Pendler aus dem Ybbstal, die schon bisher ihren Zug in Amstetten kaum erreicht haben, wenn mit dem aktuellen Fahrplanwechsel die Fahrt- und Umstiegszeiten noch knapper bemessen werden.

Klar, die Erstellung eines Fahrplans ist eine hoch diffizile Angelegenheit, wenn man aber Verbindungen, die derzeit schon nicht klappen, noch weiter verschlechtert, ist das nicht nachvollziehbar. So etwas führt nur dazu, dass die Leute wieder verstärkt aufs Privatauto umsteigen, was weder im Sinne des Umweltschutzes noch im Sinne der ÖBB sein kann.