Erstellt am 28. September 2015, 12:02

von Andreas Kössl

Zentrale soziale Institution. Andreas Kössl über den SOMA-Markt in Waidhofen und seine Bedeutung für die Region.

Mehr und mehr Menschen haben auch im Ybbstal Schwierigkeiten, sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln über Wasser zu halten. Besonders Pensionisten und alleinerziehende Mütter sind davon betroffen, aber auch die steigende Zahl psychischer Erkrankungen führt dazu, das immer mehr Menschen in Armut abdriften.

Gut, dass es den SOMA-Markt in Waidhofen gibt, wo Menschen mit geringem Einkommen zu einem günstigen Preis Lebensmittel und Hygieneprodukte, aber auch gebrauchte Kleidung und Haushaltsutensilien kaufen können. Seit dem Jahr 2009, als der Markt ins Leben gerufen wurde, hat sich die Zahl derer, die dort einkaufen (müssen), stetig erhöht – und das, obwohl mittlerweile auch die Gemeinde Ybbsitz von einem eigenen SOMA-Bus versorgt wird. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation sind es derzeit auch viele Asylwerber, die das Angebot in der Ybbsitzer Straße nutzen.

Der SOMA-Markt ist in den sechs Jahren seines Bestehens zu einer zentralen sozialen Institu-
tion im Ybbstal geworden. Das Engagement der Freiwilligen, die hier tätig sind, kann nicht hoch genug geschätzt werden.