Erstellt am 02. Dezember 2015, 12:46

von Andreas Kössl

Kündigungswelle bei Bene steht bevor. Wie die APA berichtet, will Investor Erhard Grossnigg beim Waidhofener Büromöbelhersteller Bene stark umstrukturieren.

Bene Waidhofen  |  NOEN, Bene KB Digital
Eine weitere Kündigungswelle stehe bevor. Grossnigg hat das angeschlagene Waidhofner Unternehmen kürzlich gemeinsam mit dem früheren Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) übernommen.

Die APA zitiert aus einem Interview des Sanierers mit dem Industriemagazin, in welchem Grossnigg sagt: "Wir werden uns noch einmal von vielen Mitarbeitern trennen müssen, um die Strukturen den Umsätzen anzupassen."

„Bene muss grundlegend umgebaut werden"

Bisher sei da nicht viel passiert, weil Kündigungen Geld kosteten. „Bene muss grundlegend umgebaut werden. Da ist in der Vergangenheit viel schief gegangen, vor allem auf der Kostenseite.“

Neben Bene hat Grossnigg auch den Möbeltischler Neudoerfler im Portfolio. Die beiden Firmen wurden kürzlich in eine Holding eingebracht. Eine Zusammenlegung der Standorte sei aber nicht geplant, wird Grossnigg weiter zitiert.

Ende Juli beschäftigte Bene 920 Mitarbeiter, zu Jahresbeginn waren es noch fast 1.050 gewesen.