Erstellt am 10. Januar 2018, 04:49

von Peter Führer

Spitzenkandidat Hörlezeder fordert Pendlerbusse. Spitzenkandidat Dominic Hörlezeder fordert Pendlerbusse.

Grünen-Landesspitzenkandidatin Helga Krismer und Bezirksspitzenkandidat Dominic Hörlezeder setzen sich unter anderem für den öffentlichen Verkehr sowie den Tier- und Umweltschutz ein.  |  NOEN, privat

Unter dem Slogan „Niederösterreich braucht Kontrolle – das machen nur wir!“ präsentiert Dominic Hörlezeder, Spitzenkandidat der Grünen im Bezirk Amstetten für die Landtagswahl, sein Programm. Als Schwerpunkte scheinen darin die Stärkung der Minderheitenrechte im Landtag, die Unterstützung von Pendlern sowie Tier- und Umweltschutz auf. „Vieles deutet darauf hin, dass die ÖVP Niederösterreich ihre absolute Mehrheit auch nach der kommenden Landtagswahl behalten wird. Dabei wäre es höchst an der Zeit, dass sich bestehende Machtverhältnisse in diesem Land verschieben und das verkrustete politische System aufbricht“, meint Hörlezeder. Es sei ihm wichtig, die „demokratiepolitisch höchst bedenkliche Situation, was mangelnde Minderheitenrechte im Landtag, aber auch Repressalien im Alltag betrifft“, aufzuzeigen.

Für den Bezirk Amstetten fordert der Grünen-Politiker einen Pendlerbus für jeden Ort – auch, um die Parkplatzproblematik am Bahnhof Amstetten zu entschärfen: „Viele von uns – einschließlich ich selbst – pendeln regelmäßig zur Arbeit. Kommt man nach 9 Uhr vormittags, hat man schlicht und einfach keinen Abstellplatz für den eigenen Pkw. Daher muss man die öffentlichen Anbindungen aus dem Umland Amstettens verbessern und zu Stoßzeiten muss es ordentliche Busanbindungen geben.“

„Tierschutzvereine sind am Limit angelangt“

Ein weiteres Anliegen der Grünen ist die Errichtung eines Tierschutzhauses im Bezirk Amstetten. Die derzeitige Situation sei in dieser Hinsicht absolut nicht befriedigend. „Im Mostviertel gibt es Tierschutzvereine und vereinzelte private Initiativen. Sie alle sind längst am Limit angelangt, völlig überlastet und haben auch keine Möglichkeit, Tiere an das Tierheim St. Pölten abzugeben, weil dieses auch überfüllt ist“, argumentiert Hörlezeder.

Auch das Thema Kraftwerksbau an der Ybbs findet sich im Programm für die Landtagswahl am 28. Jänner. Hörlezeder fordert, auf den Bau eines zusätzlichen Kraftwerks bei der Hohen Brücke in Ferschnitz zu verzichten. „Die EVN möchte aber am umstrittenen Kraftwerksbau festhalten, obwohl in diesem Bereich ohnehin schon viel zu wenig Schotter vorhanden ist, der die Grundlage zum Laichen zahlreicher Fischarten darstellt. Daher spreche ich mich vehement gegen weitere Kraftwerke entlang der Ybbs aus. Sie sind unwirtschaftlich und schädigen das Ökosystem“, stellt Hörlez eder seine Sicht der Dinge dar.

Pendlerbus für jeden Ort – auch, um die Parkplatzproblematik am Bahnhof Amstetten zu entschärfen: „Viele von uns – einschließlich ich selbst – pendeln regelmäßig zur Arbeit. Kommt man nach 9 Uhr vormittags, hat man schlicht und einfach keinen Abstellplatz für den eigenen Pkw. Daher muss man die öffentlichen Anbindungen aus dem Umland Amstettens verbessern und zu Stoßzeiten muss es ordentliche Busanbindungen geben.“

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