Erstellt am 15. Januar 2016, 05:08

von Leo Lugmayr

Neujahrsempfang: Miteinander arbeiten. Bürgermeister Werner Krammer kündigte an, Waidhofen von einer Abwanderungsgemeinde auf Zuzug zu trimmen.

Die Rauchfangkehrer unter Rauchfangkehrer-Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller (stehend, 3.v.r.) brachten Glück – so auch dem duomet-Geschäftsführer Willibald Hilbinger, dem Café-Miteinander-Initiator Gjavit Shabanaj, Bettina Buder (Sportunion), Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Christa Hraby (Sportunion), Bürgermeister Werner Krammer, Cornelia Haselsteiner und Daniel Gröbl (beide Landjugend Konradsheim) (stehend, v.l.).  |  NOEN, Leo Lugmayr

| Das Verbindende und nicht das Trennende wollte Bürgermeister Werner Krammer am 5. Jänner beim Neujahrsempfang in den Mittelpunkt gestellt wissen: „Wir laden 2016 alle politischen Kräfte dazu ein, nicht die Parteipolitik in den Vordergrund zu stellen, sondern miteinander zu arbeiten.“

Krammer weiß auch, wonach dem Volk in Zeiten der Krise und der Unsicherheit der Sinn steht, wenn er betonte: „Wir bieten in Waidhofen der Bevölkerung Verlässlichkeit.“ Eine Verlässlichkeit, die sich im Ausbau der Infrastruktur in allen Ortsteilen, im Stadtmarketing bis hin zum Bildungsangebot widerspiegeln solle.
 



Um das zu untermauern und die Vielseitigkeit der Stadt zu dokumentieren, bat man erfolgreiche Waidhofner wie Christa Hraby und Bettina Buder von der Sportunion, Daniel Gröbl und Cornelia Haselsteiner von der Landjugend Konradsheim sowie Café-Miteinander-Initiator Gjavit Shabanaj und duomet-Unternehmer Willibald Hilbinger zu Tom Bläumauer auf die Bühne. Für den Ehrengast des Abends, Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, gab es einen Kirschbaum-Schössling, den er im Bürgergarten pflanzen will.

Und eines machte Krammer klar: Waidhofen brauche Zuzug statt Abwanderung. „Wir wollen nicht darüber nachdenken, wie wir weniger an Bevölkerung verlieren, sondern wie wir mehr dazugewinnen können“, so der Bürgermeister. Eine Ansage, die dem Stadtchef viel Beifall brachte.