Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:42

von Christian Eplinger

„Freudentag für gesamte Region“. Erstes Teilstück des Ybbstalradwegs eröffnet. Gewinn für Einheimische und Gäste.

Schnitten am Freitag das Eröffnungsband des ersten 20 Kilometer langen Teilstücks des neuen Ybbstalradwegs von Lunz nach St. Georgen/Reith durch: Bürgermeister Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Stadtrat Franz Sommer (Waidhofen), Landtagsabgeordneter Anton Erber, Stadtrat Friedrich Rechberger (Waidhofen), Landtagsabgeordneter Bürgermeister Helmut Schagerl (St. Georgen/Reith), Bürgermeister Manfred Gruber (Hollenstein), Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Bürgermeister Friedrich Fahrnberger (Göstling), Bürgermeister und Radwegverbandsobmann Martin Ploderer (Lunz), Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Bürgermeister Johann Lueger (Opponitz) und der Scheibbser Bezirkshauptmann Johann Seper (v.l.). Danach wurde nach Kogelsbach geradelt.  |  NOEN, Christian Eplinger

Wenn an die 80 Landes- und Kommunalpolitiker gemeinsam mit Radsportfreunden zu Fahrrad und Radhelm greifen und in die Pedale treten, dann muss es schon etwas ganz Besonderes auf sich haben. „Es ist heute ein besonderer Freudentag für das gesamte Ybbstal“, sagte Bürgermeister Martin Ploderer, Obmann des Ybbstalradwegverbands am Freitag.

Gefeiert wurde die offizielle Eröffnung des ersten 20 Kilometer langen Teilabschnitts des Ybbstalradwegs zwischen Göstling und St. Georgen/Reith. Das Eröffnungsband schnitt dabei Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka durch. Immerhin finanziert das Land dieses Zehn-Millionen-Euro-Projekt zur Gänze. „Es ist heute ein wichtiger Meilenstein für die gesamte Region. Denn der neue Radweg ist sowohl für die Einheimischen als auch die Gäste eine enorme Bereicherung“, ist Sobotka überzeugt.
 


Als „eine Achse, die unser Tal näher zusammenrücken ließ“, bezeichnete Verbandsobmann-Stellvertreter Bürgermeister Helmut Schagerl den Ybbstalradweg. Das zum Teil auf dem Bahndamm der ehemaligen Ybbstalbahn verlaufende Projekt wurde seit 2008 in mühevollen und zum Teil heftig diskutierten Schritten entwickelt. Die Resonanz der ersten Wochen gibt den Projektverantwortlichen aber recht.

„Die Frequenz im ersten Teilstück ist schon jetzt beachtlich und hat unsere Erwartungen übertroffen. Familien mit Kindern sind ebenso unterwegs wie sportliche Radfahrer, Inlineskater oder Spaziergänger“, sagt Ploderer.
2016 sollen Rast- und Grillpätze, Fotopunkte und „Wetterstandln“ entlang er Strecke errichtet werden. Parallel wird der weitere Ausbau fortgesetzt. Bis 2017 soll die gesamte Radroute fertiggestellt sein.