Opponitz

Erstellt am 20. Juli 2016, 05:01

von Andreas Kössl

Gefährliche Ausfahrt wird nun entschärft. Gefahrenstelle an der B 31 bei Mirenau-Brücke gehört ab Herbst der Vergangenheit an. Der Ybbstalradweg macht es möglich.

Spatenstich für den kombinierten Rad- und Güterweg in der Mirenau: Die Landtagsabgeordneten Helmut Schagerl (6.v.l.) und Anton Kasser (7.v.l.) sowie Bürgermeister Johann Lueger (7.v.r.) und Vizebürgermeister Ernst Steinauer (3.v.l.) mit Vertretern des Landes NÖ, der Wien Energie, der Gemeinde, der Straßenmeisterei, der ausführenden Baufirmen sowie Vertretern der Güterweg-Gemeinschaft und dem Grundbesitzer.  |  Andreas Kössl

Äußerst gefährlich sind die beiden derzeitigen Ausfahrten von der Mirenau-Brücke in Opponitz auf die B 31. Sie befinden sich dermaßen knapp hinter einer unübersichtlichen Kurve, dass es an ein Wunder grenzt, dass hier bislang noch nichts Gröberes passiert ist.

Im Zuge der Errichtung des Ybbstalradweges wird diese Gefahrenstelle nun entschärft, indem die Zufahrt zur Brücke und damit zum Kraftwerk der Wien Energie künftig über die beiden Auffahrten 250 Meter weiter Richtung Opponitz erfolgen soll. Diese werden verbreitert, die Bushaltestelle wird versetzt und die Müllsammelinsel verlegt.

Die Anbindung von dort zur Brücke erfolgt über den Ybbstalradweg, der in diesem Bereich als kombinierter Rad- und Güterweg ausgeführt wird. Dazu wird der Radwegverlauf etwas zurück in den Hang hinein versetzt. Von den beiden bisherigen Auffahrten wird eine renaturiert, die zweite bleibt als Notzufahrt – etwa bei Hochwasser – erhalten. Von der Maßnahme profitiert auch die Wien Energie, da der geringe Kurvenradius der bisherigen Zufahrten für Lkw nicht selten ein Problem darstellten.

Am Mittwoch kommen Bagger

Die Kosten belaufen sich auf rund 100.000 Euro, wobei 30 Prozent der Radwegverein übernimmt, die restlichen 70 Prozent teilen sich Land, Bund, EU, Gemeinde, Wien-Energie und Anrainer. Am Freitag wurde ihm Rahmen einer kleinen Feier der Spatenstich für den gemeinsamen Bau dieses Teilstücks des Ybbstalradwegs mit dem Güterweg „Mirenau-Rehau“ vorgenommen.

„Das ist ein ganz wichtiges Projekt, was die Sicherheit betrifft“, freute sich Bürgermeister Johann Lueger. „Möglich ist es geworden, weil alle gemeinsam an einem Strang gezogen haben. „Das ist eine Kooperation, wie man es sich wünscht“, sagte auch ÖVP-Landtagsabgeordneter Anton Kasser und verwies darauf, dass gerade im ländlichen Raum ein Miteinander unumgänglich sei. SPÖ-Landtagsabgeordneter Helmut Schagerl hob die Synergien aus dem Bau des Ybbstalradweges hervor. „Ohne den Radweg würden viele Güterwegmaßnahmen jetzt noch nicht umgesetzt.“

Am Mittwoch dieser Woche sollten die Bagger anrollen. Bereits im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.