Erstellt am 28. Januar 2016, 05:33

von Lisa Hofbauer

„Wollen durchstarten“. Bürgermeister Johann Lueger gab bei Neujahrsempfang in Opponitz Ausblick auf Ybbstalradweg und ging auf Drohmails ein. Ehrenring für Friedrich Misof.

Nach den Ehrungen: Markus Spanring, Harald Seisenbacher, Katharina Guth, Doris Schweiger (in Vertretung von Lorena Schweiger), Pfarrer Alois Penzenauer, Bürgermeister Johann Lueger, Alois Schallauer (in Vertretung von Bettina Schallauer), Rudolf Dollinger, Hermann Sonnleitner, Amtsleiter a. D. Friedrich Misof, Tourismusvereinsobmann a. D. Rudolf Kefer und Vizebürgermeister Ernst Steinauer (v.l.).  |  NOEN, Foto: Hofbauer

Am Samstag lud Bürgermeister Johann Lueger die Bevölkerung der Gemeinde Opponitz zum Neujahrsempfang beim Gasthaus Bruckwirt-Tazreiter.
Der Ortschef betonte die gute Gemeinschaft im Fischerdorf und ging auch auf die Drohmails ein, die seit eineinhalb Jahren bei zwei Opponitzer Familien eintrudeln und nun auch ihren Weg ans Gemeindeamt gefunden haben. „Ich habe mich an die Landespolizeidirektion gewandt, und hoffe sehr, dass bald wieder Ruhe einkehrt in unserem schönen Dorf“, so Lueger.

In seinem Rückblick auf 2015 ging der Ortschef auf fertiggestellte Projekte, Baumaßnahmen sowie die Gemeinderatswahlen ein. Das Jahr 2015 brachte für die Gemeinde den Beitritt zum Musikschulverband Waidhofen-Ybbstal und die Neukonstituierung des Gemeinderats mit der FPÖ als dritter Fraktion. Ein Tempomessgerät wurde angekauft, der Spielplatz in der Lucken erneuert, der Gehsteig von der Engstelle Rössler bis zum Sportplatz verlängert, die Luckenstraße saniert, der Stromzähler der Gemeinde erneuert und eine neue Stockhalle am Sportplatz errichtet. Doch auch das kommende Jahr soll laut Ortschef ein sehr aktives werden. Lueger will etwa die Wildbachverbauung durch den Ort, die bereits seit über 30 Jahren angedacht ist, und die Sanierung des Volksschulgebäudes forcieren.

 Land hat Unterstützung zugesagt

Das wohl größte Projekt ist aber der Ybbstalradweg. „Das Ofenloch ist wohl das am schwierigsten umsetzbare als auch das teuerste Teilstück des Ybbstalradweges“, so Lueger. „Ich habe mich beim Radwegverband dafür starkgemacht, dass dieses Stück nicht das letzte ist, das wir angehen – nicht, dass uns davor das Geld ausgeht.“ Für die Realisierung des Radweges sind einige Baumaßnahmen angedacht.

So sollen etwa die Hornleiten-Brücke bei der Bootshütte und die Brücke Richtung Ochsenloch stärker ausgeführt, der Tunnel beim Gasthaus Bruckwirt-Tazreiter für den Radweg adaptiert und beleuchtet sowie das Bahnhofsgebäude in Opponitz angekauft werden. Bezüglich Letzterem seien in den kommenden Wochen Verhandlungen mit der NÖVOG angesetzt, so Lueger. In Seeburg sollen außerdem Parkplätze – sowohl für Radfahrer als auch für Badegäste und Fliegenfischer – errichtet werden. Das ganze Radwegkonzept wurde von der Projektgruppe RAD.LEBEN.OPPONITZ erstellt und bereits beim Land NÖ deponiert. „Das Land hat uns bereits finanzielle Unterstützung zugesagt“, so Lueger.

Abschließend konnte der Ortschef im Namen der Gemeinde zahlreiche Golddukaten, Ehrennadeln sowie einen Ehrenring vergeben. Hermann Sonnleitner, Josef Haselsteiner, Stefan Fertsak, Daniel Haselsteiner-Diwald, Klaus Ulrich, Karl-Alfred Helm und Rudolf Dollinger schieden aus dem Gemeinderat aus, Helm und Dollinger, die für 20 bzw. 35 Jahre aktiv waren, wurden mit der Ehrennadel in Silber bzw. Gold ausgezeichnet.

Auch Rudolf Kefer, langjähriger Obmann des Tourismusvereins, wurde mit der Ehrennadel in Gold geehrt.
Ein besonderes Highlight war die Ehrung des langjährigen Amtsleiters der Gemeinde Friedrich Misof. 42 Jahre lang war dieser tätig, keinen einzigen Tag davon im Krankenstand. 130 Trauungen führte er durch. Dafür gab es einerseits Standing Ovations von den Besuchern und andererseits den Ehrenring der Gemeinde Opponitz.

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