Erstellt am 20. Oktober 2015, 12:07

Pflege: Im Alltag allein?. Die Bäuerinnen des Bezirks informierten zum Thema "Pflegende Angehörige"

Karin Schneider, Michaela Karner, Anna Brandstetter, Bankstellenleiter Robert Offenberger, Birgit Artner und Bezirksbäuerin Leopoldine Hirtenlehner (v.l.) beim Impulstag in der Raiffeisenbank.  |  NOEN, Christa Hochpöchler

Wir sollen uns bei der Pflege nicht komplett verausgaben, es sollen nicht Beziehungen daran zerbrechen – es gibt auch eine Zeit danach“, brachte es die Referentin Birgit Artner auf den Punkt.

Im Saal der Raiffeisenbank wurden in zwei Blöcken Themen rund um die Pflege beleuchtet. Im Mittelpunkt standen dabei die pflegenden Angehörigen, die oft seelisch und physisch an ihre Grenzen stoßen. Mit den Impulsreferaten wollte Bezirksbäuerin Leopoldine Hirtenlehner einen Anstoß geben, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

"Herausforderungen wie ein Hammerschlag"

„Manche Herausforderungen sind wie ein Hammerschlag. Davon erholt man sich leichter als mit jahrelangen Kränkungen oder keiner Wertschätzung“, erzählte Birgit Artner und bot Lösungsvorschläge für den Umgang mit seelischen Herausforderungen an.

Ein weiteres Thema war die Entspannung für den Alltag. Es wurden Wege aufgezeigt, wie man sich daheim eine Auszeit nehmen kann. Vorträge über Pflegegeldeinstufung, Pensionsversicherung und über den Umgang mit Geld im Alter rundeten den informativen Impulstag ab.