Erstellt am 09. Juni 2016, 05:25

Plastik im Biomüll. Starke Verunreinigungen im Biomüll. Magistrat ersucht um saubere Mülltrennung, ansonsten droht Gebührenerhöhung.

Bereichsleiter Gerald Käferbeck (Umwelt/Agrar/Forst) und Umweltstadtrat Fritz Hintsteiner bitten um Achtsamkeit beim Mülltrennen.  |  NOEN, Foto: Magistrat

Bei einer routinemäßigen Kontrolle des Waidhofner Biomülls wurden zuletzt starke Verunreinigungen festgestellt. Wie aus dem Magistrat berichtet wird, werden viele Abfälle in die Biomülltonnen geschmissen, die dort gar nicht hingehören.

Da der Biomüll der Stadt zu Komposterde verarbeitet wird, sei es notwendig, hier sehr genau zu trennen, heißt es. Jede Verunreinigung mit Plastik und anderem Restmüll müsse wieder aussortiert werden und verursache so höhere Entsorgungskosten. Die Umweltabteilung des Magistrates ersucht deshalb, auf eine genaue Trennung bei der Entsorgung in die Biomülltonne zu achten.

Nur so könne eine Erhöhung der Entsorgungsgebühr verhindert werden. Bei einer der nächsten Biomüllentleerungen durch die Firma Fuchsluger werden nun die Müllfahrer Infoschreiben zu den Biotonnen hängen, auf denen genau beschrieben ist, was in die Tonne gehört und was nicht. Weiters wird sich in diesem Infoschreiben auch eine Anleitung für die richtige Handhabung der Biotonne befinden.

„Als Umweltstadtrat ersuche ich Sie, die Trennung in Ihrem eigenen Interesse so gut wie möglich durchzuführen, damit die Gebühren weiterhin so niedrig bleiben können“, sagt Umweltstadtrat Fritz Hintsteiner.
 

Biotonne

In die Biotonne:
Obst- und Gemüseabfälle, Gartenabfälle, Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten, Speisereste und verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung, Kaffee- und Teesud samt Filter und Papierbeutel, Eierschalen, Federn, Haare, Servietten, Taschentücher, Küchenrollen, Schnittblumen, Topfpflanzen ohne Topf, Kleintiermist von Pflanzenfressern, Rasenschnitt, Fallobst, Unkraut, kranke und abgestorbene Pflanzenteile

Nicht in die Biotonne:
Plastiksackerl, Verpackungen aus Verbund-/Kunststoff, beschichtete und imprägnierte Papiere, Bauschutt, nicht kompostierbare Katzenstreu, Hygieneartikel, Windeln, Staubsaugerbeutel, Kehricht, Speiseöl und -fett, Flüssigkeiten, Asche von Stein-, Braun-, Grillkohle und Koks, kleine Knochen und Fischreste, Medikamente, Tierkadaver, Hundekotsackerl