Erstellt am 17. November 2015, 08:14

Sechs Monate Vorbereitung – ausreichend oder zu wenig?. Ninika Schrey besucht ein halbes Jahr eine High School. Auf ybbstal.NÖN.at berichtet die HAK-Schülerin von den Vorbereitungen und ihren Erfahrungen in den USA.

 |  NOEN, Ninika
Das besagte Handbuch für Schüleraustausch lag mit bedrohlichen 570 Seiten vor mir und wartete auf mich. Beim ersten Durchblättern wurde der Druck auf mich weniger, denn auf 380 Seiten wurden übersichtlich die wichtigsten Agenturen im deutschsprachigen Bereich nach den beliebtesten Ländern präsentiert.

80 Seiten davon nach den USA (2 Seiten pro Vermittler, d.h. es gibt ca. 40 Anbieter in diesem Buch) und 300 Seiten nach anderen Ländern.

Suche nach passender Organisation

Auf den übrigen Seiten wurden zu den vielfachen Fragen (welche ich bis dahin noch gar nicht hatte) recht brauchbare Antworten gegeben.

Vieles war für mich zu diesem Zeitpunkt bereits klar: Ich möchte im ersten Halbjahr 2016 im Westen der USA eine High-School besuchen, bei einer Gastfamilie wohnen und von einer erfahrenen Organisation begleitet werden. Daher war als nächster logischer Schritt eine passende Organisation  zu wählen.

Welche Voraussetzungen sollte meine Agentur erfüllen?
  1. Zuverlässigkeit (sollte schon ein paar Jahre auf dem Markt sein)
  2. Richtige Größe (zwischen 100 und 150 betreute Schüler im Jahr)
  3. Persönliche Betreuung während des Aufenthalts (vor Ort)
  4. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft
  5. Übersichtliches Preis-Leistungsverhältnis (wichtigste Leistungen wie Flüge, persönlichen Vorbereitungsgespräch, Kranken-/Unfallversicherungen, Haftpflichtversicherung sollen dabei enthalten sein)
  6. Persönliches Gespräch mit Mitarbeiter in Österreich
  7. Bewerbungsschluss im September 2015 oder später
  8. Gesamtkosten unter 9.000,00 €
  9. Möglichkeit für Stipendium
  10. Vorbereitungstreffen
Relativ schnell waren nach den oben aufgereihten Vorgaben 2 Kandidaten gefunden,
welche die erwähnten Punkte erfüllen: International Experience und TREFF-Sprachreisen.
Nach vielen Telefonaten und noch mehr E-Mails verabredeten wir uns mit einer Mitarbeiterin von TREFF-Sprachreisen am Mittwoch, 5. August 2015 im modernen Cafe Bistro Stellwerk am Linzer Hauptbahnhof zu einem persönlichen Kennenlern-Termin.

Praxis-Tipps von Sprachreise-Expertin

Theresa Kiefer, so hieß die sympathische und junge Frau, war schon da und wartete auf meine Mutter und (vor allem) mich. Sie hatte Unterlagen dabei und hat uns alle notwendigen Schritte eine gute Stunde genau erklärt. Da sie selbst als Schülerin schon einen USA-High School-Aufenthalt gemacht hatte, konnte sie vieles aus der Praxis berichten.

Im Anschluss beantwortete sie freundlich die noch offenen Fragen. Danach war ein Interview auf Englisch unter vier Augen (und Ohren) an der Reihe. Das fiel mir leichter als erwartet.
Dieser Nachmittagstermin war sehr interessant und hat mich einen großen Schritt in Richtung USA weitergebracht.

Besonders ein Thema hat mich jedoch sehr nachdenklich gemacht.
Aber mehr darüber in einer Woche.

Ninikas USA-Blog auf NÖN.at: