Erstellt am 05. März 2016, 05:04

von Leo Lugmayr

SKF-Montageraum für HTL. Innovative Wälzlagerlösungen bedürfen einer fachgerechten Anwendung. Der neue SKF- Montageraum an der Waidhofner Technikerschmiede schafft dafür Raum und Möglichkeit.

Direktor Harald Rebhandl, SKF-Geschäftsführer Franz Hammelmüller, Christian Fellner, Mario Pranzl (SKF), Christopher Kerschner, Werner Freilinger (SKF), Schulsprecherin Kristin Dietl-Schuller, Klaus Riedler, Petra Spanring, Thomas Pilz, Reinhard Schimböck und Franz Kleinhofer (v.l.) nahmen den SKF-Montage-raum in Betrieb.  |  NOEN, Lugmayr

Die Spannung war zum Greifen, als die beiden Schüler des 3. Jahrganges Wirtschaftsingenieurwesen Christopher Kerschner und Christian Fellner unter den strengen Augen des für den Raum verantwortlichen Lehrers Thomas Pilz den Montagestern in Betrieb nahmen. Und der offizielle Start gelang mustergültig.

Immerhin waren Geschäftsführer Franz Hammelmüller und Personalchef Werner Freilinger mit Mario Pranzl (Manager Engineering & Services/Sales) zur Übergabe des SKF-Montagesterns persönlich nach Waidhofen angereist. Den Raum dafür hatte man im Werkstättentrakt der Waidhofner HTL in den vergangenen Monaten dafür umgebaut. „Schon zuvor waren 14 Lehrer der Abteilung Maschinenbau bei SKF in Steyr speziell für den Montagestern geschult worden“, sagte HTL-Direktor Harald Rebhandl.

„Wir investieren Kapital und Know-how“

Damit ist ein weiteres Modul in der Aktualisierung der Ausbildungsstätten umgesetzt worden. „Die ideale Vorbereitung auf die Praxis und eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft“, ist Rebhandl überzeugt.

Hammelmüller sieht in der Kooperation mit der Waidhofner HTL eine Win-win-Situation. „Wir investieren Kapital und Know-how in die Ausbildung der jungen Techniker, die wir als Fachkräfte brauchen“, so Hammelmüller.

Innovative Wälzlagerlösungen führen zu einem stetig steigenden Einsatzbereich und bedürfen einer fachgerechten Anwendung. „Speziell auf dem Gebiet der neu geschaffenen Mechatroniker-Ausbildung, aber auch bei den Maschinenbauern und den Wirtschaftsingenieuren soll künftig dieses Know-how an die Schüler weitergegeben werden“, so Rebhandl.