Erstellt am 16. April 2016, 05:04

von Andreas Kössl

SPÖ für Radwegumlegung. Bauprojekt / Sozialdemokraten sprechen sich für Baumaßnahme bei Waldhof aus und kritisieren Kleinparteien für Ablehnung des Projekts. WAIDHOFEN / In der letzten Sitzung des Waidhofner Gemeinderats wurde die Umlegung des Ybbstalradwegs auf der Zell

Stadtrat Alfred Beyer und Vizebürgermeister Martin Reifecker mit Herbert Lettner (l.) am Radweg bei dem Bereich, der nun verlegt werden soll.  |  NOEN, Foto: SPÖ

In der letzten Sitzung des Waidhofner Gemeinderats wurde die Umlegung des Ybbstalradwegs auf der Zell im Bereich Waldhof/Altstoffsammelzentrum mit Gegenstimmen von FPÖ, Liste FUFU und Teilen der UWG beschlossen. Der Grund für die Ablehnung: Man halte sich damit nicht an die Ende des Vorjahres beschlossene Kreditsperre. Die NÖN berichtete.

Nun meldet sich die SPÖ per Presseaussendung in der Sache zu Wort. Es sei selbstverständlich, dass diese schon lange geplante Entschärfung dringend umgesetzt werde, heißt es darin. An der Stelle sei es schon mehrfach zu gefährlichen Situationen gekommen. Eine Ablehnung der kostengünstigen Realisierung im Zuge der Errichtung des Ybbstalradwegs sei unverständlich.

Der beschlossene Kostenbei-trag der Stadt von 30.000 Euro sei im Budget für 2015 bereits vorgesehen gewesen, führt die SPÖ aus. Das Bauvorhaben sei für Herbst 2015 vorgesehen gewesen, musste aber vom Radwegverband auf 2016 verschoben werden.

„Diesen Rad- und Mehrzweckweg nicht zu bauen – obwohl vom Land stark gefördert – wäre jetzt mehr als ein Schildbürgerstreich“, so die SPÖ. „Dies sollten sich die Kleinparteien FPÖ, FUFU und UWG, die jetzt dagegen sind, einmal überlegen.“