Erstellt am 26. Dezember 2015, 05:03

von Andreas Kössl

SPÖ gegen Erhöhung. Sozialdemokraten stimmten gegen Kosten-Anpassung bei„Essen auf Rädern“. SPÖ-Chef Fischböck: Abgang verschmerzbar.

Ortschefin Juliana Günther sieht die Anpassung gerechtfertigt, da auch die Kosten steigen.  |  NOEN, Franz Weingartner

Eine geringfügige Preiserhöhung bei „Essen auf Rädern“ beschloss der Kematner Gemeinderat vergangene Woche. Da das Krankenhaus Waidhofen seine Preise erhöht und die Gemeinde bei dieser Kostenstelle einen Abgang verzeichnet, werden pro Essen künftig zehn Cent mehr zu berappen sein. „Wir machen eh sehr viel im Sozialbereich, aber die Kluft wird immer größer“, argumentiert Bürgermeisterin Juliana Günther.

Die SPÖ stimmte gegen den Antrag. Weil dabei auch ein Automatismus mitbeschlossen worden sei, nachdem sich der Beitrag bei jeder Kostenerhöhung des Krankenhauses miterhöhe, führt SPÖ-Parteichef Dieter Fischböck aus.

„Ein Abgang von 20.000 Euro bei ,Essen auf Rädern’ wäre verschmerzbar“, so Fischböck. Der ordentliche Haushalt müsse aber in Ordnung gebracht werden, hier habe man etwa beim Zentrum kem.A[r]T einen „beachtlichen Abgang“ von 240.000 Euro pro Jahr.

Fischböck wünscht sich außerdem eine breite Diskussion über den geplanten vierspurigen Ausbau der B 121. „Die Bürgermeisterin hat zuletzt auch bei der Gemeinderatssitzung wieder gesagt, es gebe dafür drei bis vier verschiedene Varianten. Bis jetzt wurden diese dem Gemeinderat aber noch nie vorgelegt.“