Erstellt am 31. März 2016, 11:50

Track & Field. Ninika Schrey besucht ein halbes Jahr eine High School. Auf ybbstal.NÖN.at berichtet die HAK-Schülerin von den Vorbereitungen und ihren Erfahrungen in den USA.

 |  NOEN, zVg
In meiner High School gibt es nach der Schule noch Möglichkeiten seine Freizeit sportlich zu gestalten. Wie zum Beispiel: Fußball, Tennis, Volleyball, Cheerleading, Wrestling, Track & Fields  und noch andere Veranstaltungen.

Ich habe die ganze Liste von verschiedenen Clubs und auch sportlichen Kursen mit meiner Gastmutter und meiner Freundin durchgeschaut. Ich fand die Idee gut, einem Klub beizutreten, um wieder neue Leute kennenzulernen und auch Abwechslung vom Alltag zu bekommen.

Da einige Sachen leider nicht mehr möglich waren, weil ich erst im zweiten Semester dazugekommen bin, habe ich mich für etwas anderes entscheiden müssen. Meine beiden Nachbarn haben mich dann überredet, mit ihnen „Track“ auszuprobieren. An meiner Schule in Österreich gibt es kein „Track“ im direkten Sinn, also habe ich mich entschieden es hier auszuprobieren.

Track & Field ist Leichtathletik

Ungefähr 100 Teenager meiner Schule machen „Track“ (circa die Hälfte davon sind Mädchen). Den ersten Tag konnte ich leider nicht kommen. Aber am zweiten Tag bin ich gleich mit meiner Freundin nach unserer letzten gemeinsamen Klasse durch die Hallways zu den Sporträumen gegangen. Dort sind viele Spinde mit Schloss, in den man seine Sportkleidung einsperren kann. Ziemlich praktisch, man braucht nicht ständig seine Kleidung von zu Hause zur Schule mitzubringen.

Als wir unsere Sportsachen anhatten ging unser Sportcoach die Namensliste durch und danach machten wir ein Aufwärmtraining mit verschiedenen Übungen, darunter auch Sit-Ups und Liegestütze.

x  |  NOEN, privat


Bei Trockenwetter geht es auf zum „Trackfield“. Track beschäftigt sich mit Sprinten. Fast jeden Tag kann man sich aussuchen, ob man Hochsprung, Rennen oder Pole Vault machen möchte. Alles sind Trainingseinheiten fürs Sprinten. Nachdem ich den ersten Tag beim Sprinten war und mein ganzer Körper danach einen Muskelkater hatte, habe ich mich am zweiten Tag für Hochsprung und die Übungen dazu entschieden.

Es war anstrengend, sechs mal Stufen auf einem Fuß oder mit beiden Füßen hochzuspringen, aber ich hatte trotzdem Spaß und habe schon neue Leute kennengelernt. Track ist jeden Tag nach der Schule für ungefähr 1,5 Stunden und geht bis Mai. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in den kommenden Wochen erwartet. 

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