Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 05. April 2017, 16:11

von Christa Hochpöchler

Sauberes Waidhofen. Viele beteiligten sich an der Reinigungsaktion, bei der weite Teile der Stadt von achtlos weggeworfenem Müll befreit wurden.

Die Schüler der ersten und zweiten Klassen der Wirtschaftsmittelschule Waidhofen sammelten gemeinsam mit den Pädagogen sowie den Organisatoren Fritz Hintsteiner und Gerald Käferbeck den achtlos weggeworfenen Müll im Stadtgebiet wieder ein.  |  NOEN, Christa Hochpöchler

„Wir machen bei der Aktion mit, weil wir nicht möchten, dass die ganze Umgebung zugemüllt ist. Außerdem macht es Spaß, etwas Gutes für die Umwelt zu tun“, sagten die Schüler der Wirtschaftsmittelschule Waidhofen, die am Freitag für die Umweltaktion der Stadt „Für ein sauberes Waidhofen“ unterwegs waren.

Die rund 100 Schüler der Wirtschaftsmittelschule marschierten gemeinsam mit ihren Pädagogen vom Schillerpark ausgehend über die Innenstadt bis zum Bahnhof im Vogelsang und über Teile der Zell bis zum Buchenberg hinauf. Klassenvorstand Christian Wagner, selbst aus Waidhofen freute sich über die Hilfsbereitschaft seiner Schüler: „Sie sind hellauf begeistert und mit vollem Elan dabei, obwohl Turnen ausfällt.“

Christa Hochpöchler

Umweltstadtrat Fritz Hintsteiner, der die Reinigungsaktion mit seinem Team organisierte, bat die Jugendlichen, den Umweltgedanken auch ihrem Umfeld näherzubringen: „Sagt es euren Eltern und Freunden: Werft nichts weg, und wenn ihr Dosen, Flaschen oder Ähnliches am Straßenrand findet, hebt den Müll auf und entsorgt ihn.“

"Irgendwann landet der Mist in der Ybbs und an den Ufern“Gerald Käferbeck

Am Nachmittag sammelten Waidhofens Fischer, Naturschützer sowie zahlreiche Freiwillige entlang der Ybbsufer den Müll auf. „Leider wird der Müll von den Sammelinseln immer wieder weggeweht. Irgendwann landet der Mist in der Ybbs und an den Ufern“, so Gerald Käferbeck.

Auf Einladung von Stadträtin Beatrix Cmolik hatten sich viele neue Bürger mit Migrationshintergrund der Reinigungsaktion angeschlossen. Die Stadträtin war darüber sehr erfreut: „Das gemeinsame Ziel – eine saubere Umwelt – verbindet die Menschen, man kommt ins Gespräch.“

Im Anschluss an die Aktion gab es eine kräftige Stärkung.

Christa Hochpöchler