Erstellt am 17. Juni 2016, 04:00

von Markus Huebmer

Viertelfestival: Die Natur neu entdeckt. Die Natur ist ein facettenreicher Raum, findet Alois Lindenbauer und suchtden Zugang über neue Wege. Am Wochenende machte der Künstler in Hollenstein Station.

Die Wandergruppe rund um Alois Lindenbauer (l.) entdeckte am Sonntag rund 20 Orchideenarten im Naturpark NÖ Eisenwurzen.  |  NOEN, Huebmer

Am Wochenende stand in Hollenstein die Natur im Fokus des Viertelfestivals Niederösterreich. Der röhrende Hirsch – das rote Maskottchen des blau-gelben Kulturfestivals, das heuer im Mostviertel stattfindet – besuchte das Obere Ybbstal für drei Tage.

Der oberösterreichische Künstler Alois Lindenbauer lud zu dem dreitägigen Zyklus, der zwei Vorträge und eine Wanderung umfasste. Das Motto dabei lautete „Wege bewegen Menschen“. Lindenbauer, der sich als Kunstschaffender der Natur verschreibt, fühlte gemeinsam mit den Vortragenden Maria Heinrich und David Bröderbauer sowie den Besuchern der Natur auf den Zahn.

Menschliches Wohlbefinden im Naturraum

Insgesamt vermittelte die Veranstaltung einen andersartigen Zugang zur Beschaffung der Natur. „Die Geologie der Region beispielsweise kann zeigen, dass wir uns in einem größeren Raum bewegen, der sich über Ländergrenzen hinweg erstreckt“, meinte Alois Lindenbauer.

Im zweiten Vortrag der Reihe ging es um den Zugang zu Naturbetrachtungen. Das menschliche Wohlbefinden im Naturraum wurde ebenfalls diskutiert.

Zum Abschluss ging es am Sonntag in den Naturpark NÖ Eisenwurzen. Mit Johann Bauer und Naturparkführer Rudolf Jagersberger wanderte Lindenbauer mit den Besuchern über den Höhenrückenweg. Die Gruppe erkundete die reiche Flora der Höhenlage rund um die Promau und entdeckte viele der geschützten Orchideenarten, die im Naturpark NÖ Eisenwurzen heimisch sind.