Erstellt am 17. Dezember 2015, 05:23

von Andreas Kössl

Baumaßnahme: Kuppe ist Geschichte. Berghofstraße wurde nach Kanal- und Leitungsverlegungsarbeiten neu asphaltiert. Die viel diskutierte Kuppe wurde abgetragen. SPÖ begrüßt Maßnahme.

Stadtrat Alfred Beyer, Gemeinderätin Elfriede Kimeswenger und Vizebürgermeister Martin Reifecker bei der Besichtigung der Berghofstraße kurz vor der Asphaltierung.  |  NOEN, Foto: SPÖ

Mit einer neuen Asphaltschicht wurde nun die Berghofstraße überzogen. Davor wurden der Kanal und zahlreiche Hausanschlüsse erneuert sowie die Straßenbeleuchtung, die Leitungen der EVN und eine Leerverrohrung für Lichtwellenleiter neu verlegt. Mit der Asphaltierung ist die Straße nun wieder frei von Schmutz und uneingeschränkt begeh- und befahrbar.

Im Zuge der Arbeiten wurde auch die Kuppe in der Berghofstraße abgetragen. Darüber gab es in der Vergangenheit unter den Waidhofner Gemeinderatsfraktionen heftige Diskussionen. Die NÖN berichtete.
Während die SPÖ den Kuppenabtrag und eine Verbreiterung der Straße stets vehement gefordert hatte, um den Steilbereich aus Sicherheitsgründen zu entschärfen, hatten sich WVP und Teile der UWG aus Kostengründen dagegen ausgesprochen. Auch, dass sich der Verkehr zur Siedlung Am Moos durch eine derartige Maßnahme letztlich von der Arzberg- auf die Berghofstraße verlagern könnte, wurde als Argument gegen eine derartige Maßnahme genannt.

Letztendlich einigte man sich jedoch auf einen Kompromiss. Ein verkürzter Kuppenabtrag ohne Straßenverbreiterung wurde umgesetzt. „Wie wichtig der Kuppenabtrag im Steilbereich war, sieht man jetzt“, sagt SPÖ-Vizebürgermeister Martin Reifecker. „Es ist eine wirkliche Entschärfung der Verkehrssituation. Autofahrer sehen einander rechtzeitig und ein Vorbeifahren ist jetzt auch leicht möglich.“ Auch für Radfahrer und Fußgänger sei die Berghofstraße nun wesentlich leichter befahr- bzw. begehbar, sowohl im Sommer als vor allem auch im Winter.

„Auch wenn dieses Straßenstück in neuem Glanz erstrahlt, so haltet euch bitte an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h“, appelliert Verkehrsstadtrat Alfred Beyer (SPÖ) an die Benützer des Straßenstücks.