Erstellt am 20. April 2017, 04:00

von Andreas Kössl

Crowdfunding: Beschneiung für Forsteralm . 300.000 Euro möchte man für Forsteralm auftreiben. Damit soll Skigebiet langfristig abgesichert werden. Start: 28. April.

Das Organisationsteam der Crowdfunding-Kampagne: Wolfgang Resch (Sport Ginner), Geschäftsführer Manfred Großberger, Grundbesitzer Herbert Forster, Gerhard Langsenlehner (Sportunion Waidhofen), Kampagnenleiter Thomas Wagner, Sabine Roseneder (Sportunion Waidhofen) sowie Helmut Stubauer und Stephan Schönberger (beide WSG Gaflenz) (v.l.).  |  WSG Gaflenz

Eine äußerst erfolgreiche Saison haben die neuen Betreiber der Forsteralm hinter sich. Rund 50.000 Eintritte konnte man in diesem Winter verbuchen. Um das im Herbst des Vorjahres übernommene Skigebiet an der Grenze von Ober- und Niederösterreich langfristig abzusichern, soll nun in eine moderne Beschneiungsanlage investiert werden.

Eine wissenschaftliche Studie, die an der Universität Innsbruck in Auftrag gegeben wurde, kam zu dem Schluss, dass es mit einer modernen Beschneiungstechnik auch in dieser Höhenlage möglich sei, die Anzahl der durchschnittlichen Betriebstage deutlich zu erhöhen. Die Kosten für dieses Investment liegen zwischen einer und 1,5 Mio. Euro. Eine Zusage des Landes OÖ über eine 50-Prozent-Förderung bei einer maximalen Investitionssumme von 1,5 Mio Euro liegt vor.

Groß angelegte Crowdfunding-Kampagne

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300.000 Euro sollen nun mittels Crowdfunding aufgestellt werden. Unter dem Titel „Schifoan dahoam“ hat man dazu eine groß angelegte Crowdfunding-Kampagne am Start. Geleitet wird diese vom Waidhofner Marketing-Profi Thomas Wagner. Der Startschuss erfolgt am Freitag, 28. April, mit einem Fest auf der Forsteralm. Dabei wird auch erstmals das offizielle Kampagnenvideo gezeigt, das der junge Filmemacher Jakob Kasser realisiert hat.

„Wir möchten in eine moderne Beschneiungsanlage investieren, denn das ist die einzige Lösung, langfristig den Erhalt der Forsteralm sicherzustellen“, erklären die Betreiber Manfred Großberger, Wolfgang Resch sowie Wolfgang Schorn und Gerhard Langsenlehner von der Sportunion Waidhofen.

Um die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich abschließen zu können, hat sich ein Organisationsteam bestehend aus ehrenamtlichen Vertretern aus dem Enns- und Ybbstal gebildet. Nach weiteren „Forsteralm-Botschaftern“, die positive Stimmung für das Projekt machen wollen, wird noch gesucht.

Wie die NÖN berichtete, gelang die Rettung der Forsteralm im vergangenen Herbst durch einen regionalen Schulterschluss: Die Gemeinden des Ybbs- und Ennstals übernahmen die Infrastruktur, die neu gegründete Forsteralm-Betriebsgesellschaft den operativen Betrieb.

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