Erstellt am 03. Oktober 2015, 06:02

von NÖN Redaktion

Garten für die Bürger. Am 9. Oktober wird der Bürgermeistergarten beim Ybbstor eröffnet.Ab dann soll die Fläche für alle Waidhofner zugänglich und auch nutzbar sein.

Bei der Begehung des Bürgergartens: Stadtgärtner Jan Fabian, Stadtrat Fritz Hintsteiner, Gerald Käferbeck, Judith Riegler, Ulli Wedl, Angela Mörixbauer, Gudrun Schindler (vorne, v.l.), Bgm. Werner Krammer, Schlosswirt Andreas Plappert, Georg Brenn und Stephanie Raggl (hinten, v.l.).  |  NOEN, Magistrat

Schon im 16. und 17. Jahrhundert wurde der im Volksmund benannte „Bürgermeistergarten“ neben dem Ybbstor von der Öffentlichkeit genutzt. Dort gepflanzte Obstbäume dienten der Bevölkerung zur Ernährung. In alten Geschichtsbüchern ist davon zu lesen, dass der Platz ein Rest des ehemaligen Stadtgrabens ist.

Lange Zeit war der Garten verschlossen und schlummerte in einer Art Dornröschenschlaf dahin. Jetzt wird er aufgeweckt – im Zuge eines Projekts mit dem Titel „kost.bares Waidhofen“.

Die Fläche neben dem Ybbstor soll wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, und mehr noch – ihr auch zur Verfügung gestellt werden. Dort können Waidhofner in Zukunft Pflanzen ziehen und gemeinsam deren Früchte ernten. „Ich wollte den Garten schon lange aus seinem Dornröschenschlaf holen. Er wird nun zum Bürgergarten, zum grünen Raum für alle“, so Krammer.

Nur Obst und Kräuter aus Waidhofen

Am 9. Oktober, 8 bis 12 Uhr, findet die offizielle Eröffnung des Gartens statt. Dort können die Besucher Pflanzen mit Stadtgärtner Jan Fabian setzen. Schlosswirt Andreas Plappert serviert eine Kräutersuppe sowie frische Smoothies.

„Wir verwenden an diesem Tag nur Obst und Kräuter aus Waidhofen“, berichtet Plappert. Außerdem wird es eine Marmeladen- und Chutney-Verkostung mit anschließender Prämierung geben. Plappert kocht an diesem Abend ein kost.bares-Waidhofen-Menü mit sechs Gängen, das der Marmeladenchampion als Hauptpreis genießen darf. „Natur im Garten“ ist mit einem Infostand vor Ort. Bürgermeister Krammer wird neben dem Pflanzensetzen das Projekt „kost.bares Waidhofen“ vorstellen.