Erstellt am 02. März 2016, 06:30

von Andreas Kössl

Hunde-Sheriffs: 30 Euro bei Verstoß. Parkwächterinnen sollen künftig verstärkt kontrollieren, ob Hundebesitzer die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß entsorgen. Ansonsten droht eine Strafe.

Bürgermeister Werner Krammer (l.) und Umweltamtsleiter Gerald Käferbeck begrüßen Andrea Fuchsluger neu im Team der Hunde-Sheriffs.  |  NOEN, Foto: Magistrat

Die Stadt Waidhofen verstärkt ihr Vorgehen gegen Hundebesitzer, die sich nicht an die Spielregeln halten. Die Hinterlassenschaft des besten Freundes des Menschen sollte nämlich nicht in der Wiese oder auf der Straße liegen gelassen werden, sondern gehört ins „Sackerl fürs Gackerl“.

Dieses können Hundebesitzer aus den zahlreichen Hundesackerlspendern im Stadtgebiet entnehmen und danach in einer öffentlichen Mülltonne entsorgen.

„Beschwerden über Hundekot, der im Stadtgebiet liegen gelassen wird, wurden in letzter Zeit immer häufiger“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Es ist wichtig, hier ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass eine Wiese oder eine Straße kein Hundeklo ist.“

„Das Gebiet, das betreut werden muss, ist natürlich sehr groß“

Seit etwa einem halben Jahr schon werden die Parkwächterinnen der Firma Securop auch als Hunde-Sheriffs eingesetzt. In Zukunft sollen sie noch stärker ein wachsames Auge auf die Hundehalter haben. Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner nicht ordnungsgemäß beseitigen, können bis zu 30 Euro Strafe zahlen.

Auch die Einhaltung der Leinen- und Beißkorbpflicht, die an öffentlichen Orten im Stadtgebiet besteht, wird kontrolliert. „Das Gebiet, das betreut werden muss, ist natürlich sehr groß“, sagt der Stadtchef. „Da war es einfach notwendig, dass wir wieder Personal dazunehmen.“

Andrea Fuchsluger wird das Team der Hunde-Sheriffs nun verstärken. Seitens der Stadt weist man darauf hin, dass nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch im Grünland liegengelassener Hundekot Schaden anrichten kann, da dieser den Erreger einer Infektionskrankheit an Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde übertragen kann.