Erstellt am 17. März 2016, 05:24

von Elias Lugmayr

„Jugendlicher Elan“ bei der Stadtkapelle. Stadtkapelle erntet Früchte der Jugendarbeit der Vorjahre: Auszeichnungen und neue Musiker.

Bei der feierlichen Übergabe des Dirigentenstabs: Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Altkapellmeister Manfred Kogler, Neo-Kapellmeister Manfred Hirtenlehner, Obmann Leopold Stockinger und Vizebürgermeister Mario Wührer (v.l.).  |  NOEN, Foto: E. Lugmayr
Die Stadtmusikkapelle blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Sie eröffnete es mit einem Neujahrskonzert und fand sich 39 Mal zu Gesamtproben und 20 Mal zu Registerproben ein. Sie rückte 21 Mal in voller Stärke aus. Höhepunkte waren die Konviktgartenkonzerte, das Herbstkonzert, eine Hochzeit und die weihnachtlichen Ausrückungen.

Den Abschluss bildete die Aufnahme von 16 Jungmusikern in die Kapelle und der Wechsel an der Spitze. Manfred Kogler, der die Kapelle in den vergangenen vier Jahren mit viel Einsatz musikalisch geleitet hatte, übergab seinen Dirigentenstab an Manfred Hirtenlehner.

Der hatte sich in den Vorjahren durch Engagement im Verein und als Komponist ausgezeichnet und der Stadtkapelle gleich eine eigene Komposition gewidmet. Mit diesem Marsch, dem „Stadtmusikanten“, eröffneten die Musiker auch sogleich die Jahreshauptversammlung 2016.

Sanierung des Musikheims als Höhepunkt 

Obmann Leopold Stockinger ging in seiner Rede besonders auf die Zusammenarbeit der Kapellmaestri ein. Das Trio bestehend aus Manfred Kogler, Manfred Hirtenlehner und David Pöchlauer gibt bereits seit längerer Zeit die Linie der Stadtkapelle vor. So hatte Kogler bei der Marschmusikbewertung eine Auszeichnung geholt, Pöchlauer bei der Konzertwertung 92,5 Punkte gesammelt und Hirtenlehner sich in Jugendarbeit, Komposition und Adaption von Stücken hervorgetan.

Ein weiterer Höhepunkt sei die Sanierung des Musikheims gewesen. Im Herbst wurden die Fenster ausgetauscht und eine Vollwärmeschutzfassade wurde angebracht. Das Garagentor wurde erneuert und das Dach gedämmt. Manfred Kogler ging in seiner Abschlussrede auf die hervorragende Jugendarbeit ein. Aus dem Jugendorchester JUMBO waren einige neue Musikanten zur Kapelle gestoßen.

„Alle Register sind nun voll besetzt. Bereits beim Herbstkonzert konnten wir bis auf einen Schlagzeuger ohne Aushilfen auftreten“, so Kogler, „Die neuen Musikanten bringen nicht nur unheimlichen jugendlichen Elan in die Kapelle, sondern sind auch bereit, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Aufgabe ist es, sich jetzt nicht in den Weg zu stellen, sondern zu begleiten und zu fördern, aber die Jungen auch zu fordern.“