Erstellt am 14. Juni 2017, 05:00

von Christa Hochpöchler

Kommunikationsplatz Zell: Ein großer Garten für alle. Nach intensiven Planungsarbeiten und Gesprächen mit Anrainern startet nun die Umsetzungsphase. Am Tag der Nachbarschaft erfolgte der Spatenstich.

Christoph Dahdal, Bürgermeister Werner Krammer, Leopold Stockinger, Gjavit Shabanaj, Sabine Neubauer, Vizebürgermeister Mario Wührer, Magdalena Rambas und Stadtrat Franz Sommer (vorne, v.l.) führten gemeinsam mit den Zellern den Spatenstich durch.  |  Magistrat

„Wir wollen Stachelbeeren setzen, Kartoffeln einlegen, dann noch Erdbeeren, Kohlrabi, Süßkartoffeln – der Garten wird zu klein werden“, erzählen Tanja und Klaus Reiter von ihren Plänen für den Gemeinschaftsgarten in Zell. Das Paar hat sich mit einem der 22 verfügbaren Schrebergärten einen lang gehegten Wunsch erfüllt.

Von der ersten Idee bis zum Spatenstich hat es einige Zeit gedauert, doch nun entstand im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses ein kleines aber feines Projekt. Den Zellern sollte dabei nichts „Fertiges“ vorgesetzt werden, sondern die zukünftigen Nutzer sollten sich intensiv in den Entwicklungsprozess einbringen.

Wege, Grillplatz und Schrebergarten

Magdalena Rambas hat diesen Prozess von Beginn an betreut. „Ich habe mich engagiert, weil ich weiß, wie es ist, wenn man keinen Garten hat. Doch nun haben wir Zeller ein Paradies direkt vor der Haustüre“, meint Rambas.

Die Bagger stehen schon bereit und passend zum Tag der Nachbarschaft tätigte man den ersten Spatenstich. Umgesetzt werden sollen geschotterte Wege, ein Grillplatz und natürlich die Schrebergärten, für die es sofort Abnehmer gab. „Es hat sich eine Interessensgemeinschaft gebildet. Für die anfallenden Arbeiten haben sich viele Mithelfer gemeldet“, so Rambas.

Mitte Juli sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. „Ich freue mich bereits auf die Eröffnung und darauf, hier gemütliche Stunden mit den Zellern zu verbringen“, so Bürgermeister Werner Krammer beim gemütlichen Ausklang der Nachbarschaftsfeier.