Erstellt am 17. Dezember 2015, 05:58

von Andreas Kössl

Pendler bestätigen Kritik am Fahrplan. Verschlechterungen für 73 Prozent. ÖBB verneint Verspätungen. Kritik nicht nachvollziehbar.

Regionalexpress und Regionalzüge halten ab dem 13. Dezember nicht mehr in Klosterneuburg-Kierling.  |  NOEN, ÖBB

Eine Verschlechterung durch den aktuellen Fahrplanwechsel der ÖBB beklagten Linz-Pendler aus dem Ybbstal in der letztwöchigen NÖN. Der Anschlusszug in Amstetten werde oft nicht erreicht, weil die planmäßige Ankunftszeit auf der Rudolfsbahn nicht eingehalten werden könne.

Die aktuelle Online-Umfrage der NÖN gibt den Pendlern recht. 73 Prozent orten im neuen Fahrplan eine Verschlechterung. Nur für 16 Prozent bringt er Verbesserungen. Mittlerweile liegt der NÖN auch eine Stellungnahme der ÖBB zur letztwöchigen Pendler-Kritik vor. Eine Verschlechterung könne man nicht ganz nachvollziehen, heißt es darin. Die täglichen Verspätungen könne man nicht bestätigen, eine Langsamfahrstelle zwischen Greinsfurth und Amstetten, die den Umstieg auf den Anschlusszug verhindern würde, gebe es nicht.

Ein anderes Bild zeigen jedoch Rückmeldungen von betroffenen Pendlern auf den letztwöchigen NÖN-Artikel. Gefährliche Sprints um den Anschlusszug nach Linz zu erreichen stünden an der Tagesordnung. Oft könne man dem Zug aber nur noch machtlos hinterher sehen.