Erstellt am 14. Mai 2016, 05:14

Sleeping Beauty. Die amerikanische Pianistin mit chinesischen Wurzeln Claire Huangci gastiert am Samstag, 28. Mai, im Rothschildschloss.

Claire Huangci lockt am Samstag, 28. Mai, mit Klaviermusik von Scarlatti, Prokofjew, Chopin und Tschaikovsky in den Kristallsaal.  |  NOEN, Foto: Maike Helbig/Klangraum

Die junge amerikanische Pianistin mit chinesischer Abstammung konnte sich bereits als viel beachtete Künstlerin musikalisch etablieren und die Rolle des gefeierten Wunderkindes, das zehnjährig ein Privatkonzert für Präsident Bill Clinton gab, hinter sich lassen.

Huangci zieht ihr Publikum in den Bann, denn ihr Spiel zeichnet sich durch glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion sowie feinsinnige Klangdramaturgie aus. Kurzum: Sie vereint technische Brillanz mit musikalischer Ausdrucksstärke. Es ist ihr ein Anliegen, „Musik zu machen, an die man sich erinnert, nicht weil ich so schnelle Finger hatte, sondern weil sie so schön war – so schön, dass sie zu Tränen rührte“, wie sie selbst sagt.

Mit neun Jahren startete Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauftritten und Preisen – zuletzt erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb.
Im Klangraum Waidhofen gastiert sie am Samstag, 28. Mai, mit einem Programm, das das Festivalthema trifft: Aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Konzertsuite „Dornröschen“ spielt sie Klavierstücke sowie aus Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“.